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Smartphone-Risiken: Viren und Mobilität

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Smartphone-Risiken ergeben sich aus der Attraktivität. Kriminelle wollen Ihr Gerät stehlen und / oder manipulieren, um an Ihre Daten zu kommen.

Smartphone-Risiken durch Malware

Smartphone-Risiken“Malware” ist ein Kunstwort aus “Malicious” und “Software”, also “heimtückische Software” oder schädliche Apps. Die wichtigsten Malware-Arten sind “Viren” (die sich selbst im Computer verbreiten), “Würmer” (die sich über Netzwerke verbreiten und “Trojaner” (die Viren und Würmer in das System einschleusen). Umgangssprachlich nennt man Malware oft Viren oder Computer-Viren. Viren sind so vielseitig wie die Phantasie ihrer Entwickler. Beispiele:

  • Persönliche Daten: Malware sucht z.B. nach Namen, Passwörtern und PINs, um sie per Identitätsdiebstahl kriminell zu missbrauchen.
  • Unternehmensdaten: Malware kann Wirtschaftsspionage betreiben. Sie gibt Betriebsgeheimnisse, Pläne, Vereinbarungen, Kontakte etc. an Wettbewerber weiter.
  • Gespeicherte Daten: Malware kann Daten so löschen, dass sie nicht wieder hergestellt werden können. Oder sie kann Daten verschlüsseln, um vom Nutzer Lösegeld für die Entschlüsselung zu erpressen. In einer anonymen Kryptowährung wie Bitcoin.
  • Systemleistung: Während das Gerät arbeitet, kann Malware Teile der Systemleistung “abzweigen” und im Hintergrund missbrauchen, z.B. für den unbemerkten Versand von Spam. Diese Leistung fehlt den Nutzern.
  • Gebühren: Dialer (Wählprogramme) sind so programmiert, dass sie automatisch vorgegebene Nummern wählen und teure Telefonate zugunsten der Schädiger abrechnen.
  • Hardware: Durch fehlerhafte Steuerung kann das Gerät beschädigt werden.

Typische Infektionswege sind das Internet (z.B. mit infizierten E-Mails und Webseiten) sowie infizierte Datenträger. Auch die Installation von Apps kann Malware in das Gerät bringen.

Für Computer ist die Gefahr bekannt, Virenschutz ist “Pflicht”. Smartphone-Risiken werden leicht unterschätzt, es sind ja “nur” Telefone.

Smartphone-Risiken durch Mobilität

Für immer mehr Anwender bilden Smartphones das mobile “Büro” – privat und / oder geschäftlich. Sie speichern darin das “ganze Leben”, z.B. Kontakte, Korrespondenz, Fotos, Firmendaten, Bankdaten, Zugangsdaten u.v.m. Viele Daten, wichtig für Nutzer, attraktiv für Unberechtigte.

Die Mobilität schafft zusätzliche Smartphone-Risiken im Vergleich zu stationären Computern, weil sie oft in “ungeschützter” Umgebung eingesetzt werden. Ihr Akku wird evtl. an einer nicht beaufsichtigten Steckdose aufgeladen. Smartphones können leichter verlorengehen oder gestohlen werden als Computer hinter verschlossenen Türen. Evtl. übertragen sie Daten über ein unverschlüsseltes “offenes” WLAN.

Schützen Sie sich gegen Smartphone-Risiken

Gegen die Smartphone-Risiken helfen zwei Ansätze. Einerseits gibt es technische Maßnahmen auf der Seite des Betriebssystems und der Apps. Andererseits müssen Nutzer kritisch mitdenken, weil der technische Schutz Grenzen hat. Z.B. will ein Krimineller den Nutzer psychologisch manipulieren, Passwörter preiszugeben. Das kann keine Technik verhindern.

Bei Smartphone-Risiken geht es also um Virenschutz und “Mobilitätsschutz”. Weil der Begriff “Virenschutz” geläufig ist, wird er umgangssprachlich auch für Schutzmaßnahmen verwendet, die über die reine Malware-Gefahr hinausgehen.

 

Smartphone-Schutz

  • Smartphone-Risiken: Viren und Mobilität
  • in Kürze: Virenschutz-Maßnahmen für Android-Geräte

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