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Smartphone-Navigation im Vergleich

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Smartphone-Navigation hat auch Schwächen. Trotzdem möchte ich nicht darauf verzichten. Es lohnt sich, die Alternativen zu betrachten.

Smartphone-Navigation

Smartphone-Navigation hilft großräumig bei der Strecken- und Zeitplanung und bei der Auswahl der günstigsten Alternativroute. Und im Nahbereich zeigt sie in Fahrtrichtung, wohin es an der nächsten Kreuzung / Abbiegung geht. Und wenn eine nicht erwartete Baustelle kommt, sucht sie eine geeignete Umfahrung. Schriftgröße und Detailreichtum passen sich dynamisch an die Situation an. Die Stimme der Sprachführung ist “geduldiger” als Beifahrer sein können. Alles in “Echtzeit” und meist unmissverständlich.

Analoge Karten statt GPS-Navigation

Früher gab es weder Internet noch Smartphone-Navigation. Gereist sind wir trotzdem. Mit weniger Informationen und Wahlmöglichkeiten, mit weniger Orientierung beim Fahren.

Wir hatten Stapel von Landkarten und Stadtplänen im Auto. Und Beifahrer bekamen oft Kopfschmerzen und haben sich auch mal “verfranzt”. Und wer navigiert, wenn ich allein fahre? Für Fernstrecken kann ich die Autobahnkreuze notieren und ans Armaturenbrett heften. In unbekannten Stadtteilen / Orten kommt die “Karte auf dem Schoß” wegen der Verkehrsdichte kaum in Frage. Und zum Anhalten und evtl. fragen gibt es zu wenig Gelegenheiten.

Auch heute habe ich einen Kartensatz im Handschuhfach, aber nur als “Plan B”. Und im Zweifel ist der Maßstab ungeeignet. Wenn ich wählen kann, nutze ich die Smartphone-Navigation.

Schlechte Netzabdeckung behindert die Smartphone-Navigation

Ballungsräume und Fernstrecken sind meistens mit guter Infrastruktur versorgt.

Netzbetreiber versprechen flächendeckende Netzabdeckung. Das Versprechen wird in Ballungsgebieten gehalten, weil es dort genügend Gebührenzahler gibt. Das sind aber selten die schönen Freizeit-, Wander- oder Wein-Regionen.

In ländlichen Regionen gibt es weniger Funkmasten. Die Entfernung vom aktuellen Standort zum nächsten Funkmast ist oft zu groß. Oder Gebäude, Bäume, Hügel, Baukräne, Hochspannungsleitungen etc. stören den “Blickkontakt” zum Funkmast. Manchmal ist das mobile Telefonieren gestört, manchmal der Internet-Zugang, manchmal beides.

Auch wenn Netzbetreiber kräftig mit immer weiter verbessertem Netzausbau werben: Werbesprüche transportieren keine Funksignale. Auch größere Tarife und teurere Smartphones helfen nicht gegen Funklöcher. Nur Funkmasten helfen.

Ist Smartphone-Navigation schlechter?

Wer Navigation in ländlichen Regionen erlebt, könnte die Smartphone-Navigation für problematisch halten. Welche Alternativen gibt es?

Die ersten privat nutzbaren Navigationssysteme waren wohl die “integrierten” Systeme, die fest ins Fahrzeug eingebaut waren – schon ab Werk oder nachgerüstet. Hohe Anschaffungskosten. Das Kartenmaterial ist im Gerät gespeichert. Zur Aktualisierung mussten die Karten (auf CD, DVD, Speicherkarte) z.B. jährlich neu gekauft werden. Hohe Aktualisierungskosten. Nur im Auto nutzbar, nicht für andere Autos, Fahrräder, Fußgänger.

Später gab es die “persönlichen Navigations-Assistenten” (PNA), typisch mit dem Saugnapf an der Frontscheibe befestigt. Kartenmaterial ist im Gerät gespeichert. Gelegentlich gab es “lebenslängliche” Aktualisierung der Karten (bis das Gerät werksseitig nicht mehr versorgt wurde). Sinnvoll auch nur im Auto nutzbar.

Seit es Smartphone-Navigation gibt, verschwanden die PNA-Angebote und Anbieter vom Markt. Keine zusätzlichen Anschaffungskosten für das Gerät. Kartenmaterial im Internet oder im Gerät, kostenlose Aktualisierung. Auch in Zweit- oder Leihwagen, für Radfahrer und Fußgänger nutzbar, z.T. sogar im ÖPNV. Die bisherigen Systeme arbeiteten OFFLINE (Karten an Bord). Nun gibt es die Smartphone-Navigation OFFLINE (z.B. HERE WeGo) mit Karten an Bord oder ONLINE (z.B. Google Maps) mit Karten und Berechnung im Internet.

Die wesentlichen Merkmale:

  • Alle Navigationssysteme (OFFLINE und ONLINE) brauchen GPS. Diesbezüglich sind sie gleichwertig.
  • ONLINE-Navigation (z.B. Google Maps) braucht unbedingt ein Mobilfunknetz. In Funklöchern funktioniert die ONLINE-Navigation nicht.
  • Systeme mit Stauwarnung brauchen Verkehrsinformationen über Mobilfunk. Navigation ist auch ohne Verkehrsinformationen möglich. Im Funkloch haben alle Gerätearten die gleichen Probleme.

Vergleich Smartphone-Navigation
Smartphone-Navigation im Vergleich

Vorteil: In einem Smartphone können gleichzeitig mehrere Navigations-Apps installiert sein. Jederzeit kann man zwischen den Navigations-Apps wechseln. Je nach Situation kann man die Vorteile der einen oder der anderen App nutzen, z.B. unterschiedliche Funktionen oder unterschiedliche Qualität des Kartenmaterials.

Smartphone-Navigation ist so gut wie die Nutzer

Smartphones haben den Vorteil, dass Einstellungen in Grenzen beeinflussbar sind. Wer das nicht mag und nicht nutzt, hat keinen Nachteil gegenüber anderen Gerätearten.

Reisende, die sich nur oberflächlich auskennen und von der Technik “abgehängt” werden, sind auf analoge Karten angewiesen – falls sie rechtzeitig eine Tankstelle oder einen Buchhandel mit aktuellen Karten finden.

Ich helfe Ihnen gern bei der Vorbereitung Ihrer Navigation.

 

Smartphone-Navigation

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