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E-Mail-Adressen – wofür und woher?

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E-Mail-Adressen werden im Internet als Basis-Kommunikation erwartet, trotz Zunahme der Messenger. So nutzen und bekommen Sie E-Mail-Adressen.

Wofür? So funktionieren E-Mail-Adressen

E-Mail-Adressen sind universell

E-Mails haben die klassische “Papierpost” weitgehend abgelöst, Faxgeräte sowieso. E-Mail-Adressen ermöglichen schnelle und vielseitige Kommunikation. Sie werden z.B. zwischen Unternehmen, Institutionen und Kunden ausgetauscht. Im privaten Bereich transportieren sie z.B. Anfragen, Angebote, Bestellungen, Buchungs-Bestätigungen, Werbung.

E-Mails sind ein wichtiger Dienst im Internet. Sie sind universell nutzbar:

  • Jeder kann E-Mail-Adressen registrieren und nutzen.
  • Die Zugehörigkeit zu einer abgegrenzten “Community” (wie bei Messenger-Diensten) ist nicht erforderlich. D.h. jeder E-Mail-Besitzer kann mit jedem anderen E-Mail-Besitzer kommunizieren.
  • Die Kommunikation ist schnell und “unbürokratisch”.
  • E-Mails transportieren nicht nur Text, sondern auch “multimediale” Anhänge, wie Fotos, Videos, Audios, Links.
  • Am PC ausgedruckte E-Mails können dokumentieren (anders als Messenger)

Der Ablauf vom Absender zum Empfänger

E-Mail-Adressen sind Standard

Die Abläufe um E-Mails haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Schriftverkehr per “Papierpost”. Aber sie sind schneller (Minuten statt Tage) und vielseitiger (Multimedia-Anhänge statt Papier).

Absender und Empfänger brauchen E-Mail-Adressen, die weltweit eindeutig sind. Die müssen sie bei einem E-Mail-Provider registrieren. Zum Senden und Empfangen brauchen beide ein Gerät (Computer und / oder Smartphone) mit einer geeigneten App (Browser und / oder E-Mail-Client).

Der Absender schreibt (“verfasst”) seine E-Mail. Sie muss bestimmte Formvorschriften erfüllen und mindestens die E-Mail-Adressen des Absenders und des Empfängers (evtl. mehrerer Empfänger) enthalten. Sie sollte einen Betreff und den Nachrichtentext enthalten. Zusätzlich können Dateien als Anhang mitgesendet werden.

Der Absender sendet die E-Mail an den Server seines Providers. Der transportiert die E-Mail an den Server beim Provider des Empfängers. Die Übertragung zwischen den Providern verläuft automatisch nach internationalen technischen Standards.

Der Empfänger prüft manuell oder per Zeitautomatik, ob beim Server seines Providers (in seinem Postfach) E-Mails eingegangen sind. Dann kann er sie mit seinem Gerät abrufen und bearbeiten, z.B. lesen, beantworten, löschen.

Welche Kosten entstehen?

“Freemail” ist das Schlagwort, zusammengesetzt aus “free” (kostenlos) und “E-Mail”. Wie viele andere Dienste im Internet sind E-Mails kostenlos und werbefinanziert. Zusatzleistungen können gebührenpflichtig sein. Das bieten E-Mail-Provider an:

  • Kostenlose Basisleistungen sind üblicherweise die erstmalige Registrierung der E-Mail-Adresse, der Versand, der Empfang und die geordnete Aufbewahrung von E-Mails. Dabei kann es Obergrenzen für das Speichervolumen im Server und / oder für die Größe eines Dateianhangs geben.
  • Kostenpflichtige Zusatzleistungen (“Premiumleistungen”) können z.B. sein: größere oder unbegrenzte Datenmengen, Freiheit von Werbung, Profischutz gegen Spam und Viren.

Zusätzlich ist der Datentarif mit dem Internet-Provider zu beachten: Die E-Mail-Übertragung verbraucht Datenmengen. Diese Gebühren sind sehr gering, weil die typischen Text-E-Mails nur wenig Datenvolumen verbrauchen.

Woher? E-Mail-Adresse registrieren

Wer bietet E-Mail-Adressen an?

Damit diese Kommunikation möglich wird, brauchen alle Beteiligten E-Mail-Adressen. Sie werden so selbstverständlich vorausgesetzt wie postalische Anschriften. Allerdings gibt es E-Mail-Adressen nicht bei Behörden, sondern bei gewerblichen Anbietern.

Typische Möglichkeiten sind

  • Freemail-Anbieter: kostenlose Registrierung und Nutzung der E-Mail-Adressen; dafür müssen die Kunden Werbung akzeptieren. Struktur der Adresse: name@freemailer.de, typisch für private Adressen.
  • Freemail-Anbieter: kostenpflichtige Nutzung mit Zusatzleistungen, werbefrei. Struktur: name@freemailer.de, typisch für private Adressen.
  • Vertrags-Anbieter: Zusatzangebote von Mobilfunk- oder Festnetz-Verträgen. Struktur: name@vertragsanbieter.de, typisch für private Adressen.
  • Host-Anbieter: Wer eine eigene Webseite hat, kann auch unter der Internet-Adresse der Webseite eine E-Mail-Adresse einrichten. Struktur: name@webseite.de, typisch für professionelle Adressen.

Beispiele: Im deutschsprachigen Raum sind die Freemailer freenet.de, GMX.net und web.de sehr verbreitet (alphabetische Reihenfolge). t-online.de ist ein Vertragsanbieter, der auch ein Freemail-Angebot hat. Einige Nutzer sind auch bei weltweit vertretenen Providern registriert, wie aol.com, Gmail.com und Yahoo.com.

“Pflicht-Adresse”: Eine besondere Rolle spielt Gmail.com (früher Googlemail.com). Von Google stammt das Betriebssystem Android, das auf den meisten Smartphones installiert ist. Um Android zu benutzen, muss der Nutzer sich bei Google registrieren. Dabei wird “automatisch” eine Gmail-Adresse eingerichtet. Google-Kritiker nutzen die Gmail-Adresse nicht für ihre Korrespondenz.

“Marketing-Adressen”: Vertragsanbieter verfolgen das Marketing-Ziel, Kunden an sich zu binden. Der Kunde soll sein Umfeld an diese E-Mail-Adresse “gewöhnen”. Dann wird er beim Anbieter bleiben wollen, damit er die Adresse zum Vertragsende nicht verliert und sein Umfeld nicht “umgewöhnen” muss. Wer diese Abhängigkeit vermeiden will, wählt einen Freemailer oder die eigene Webseite.

Beispiel einer Registrierung bei web.de

Vorbereitung: Wählen Sie einen Namen als Teil der E-Mail-Adresse. Falls der Wunschname bereits vergeben ist, müssen Sie einen anderen eindeutigen Namen wählen. Überlegen Sie ein sicheres Passwort nach diesen Überlegungen: Das sichere Passwort – leicht gemacht.

Als Beispiel einer Registrierung dient hier web.de. Andere Registrierungen laufen ähnlich:

  • Öffnen Sie Ihren Browser.
  • Geben Sie web.de in die Adresszeile ein.
  • Tippen Sie links oben auf das 3-Balken-Menü.
  • Wählen Sie die Menüposition Kostenlos registrieren
  • Geben Sie den Namen Ihrer Wunsch-E-Mail-Adresse ein (@web.de ist schon vorgegeben).
  • Lassen Sie den Namen prüfen. Wenn die Adresse “bereits vergeben” ist, wählen Sie einen der Vorschläge oder einen anderen Namen mit Übernehmen.
  • Wenn Ihre Wunsch-Adresse frei ist, tippen Sie auf Weiter.
  • Tragen Sie Ihre persönlichen Daten und ein sicheres Passwort ein. Das Passwort müssen Sie zur Kontrolle zweimal eingeben.
  • Lassen Sie sich weiter bis zum Abschluss der Registrierung führen.

Wenn Sie mit einer oder mehreren Registrierungen erfolgreich waren, können Sie die E-Mail-Adresse(n) in Ihrem Smartphone einrichten.

 



Flatrate: Handy-Hilfe
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