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Drei Wünsche für 2021: Win-win

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Win-win wünsche ich mir. Wer noch gute Vorsätze sucht, kann sich hier bei meinen Wünschen bedienen. Win win: Sie bekommen einen Vorsatz, mir wird ein Wunsch erfüllt.

Win-win

Win-win: Plausible Regeln im Lockdown

Woher kommt eigentlich das Wort “Lockdown”? Mit “Locke runter” hat das wohl weniger zu tun, denn die Locke muss dran bleiben. Jedenfalls war ich direkt vor dem “harten” Lockdown am 16.12.2020 beim Friseur. Das muss bis zum Ende des Lockdown am 10.01.2021 reichen. Wird es wohl auch.

Aber was ist, wenn ein weiterer Lockdown mit Friseurschließung sich dem aktuellen anschließt? Gibt es dann Stress mit den Ordnungsbehörden, wenn mein Passfoto von der dann gewachsenen “Waldschrat-Frisur” abweicht? Oder lässt sich der Haarwuchs abschalten?

Politiker im Interview sehen immer frisch frisiert aus. Lassen die sich eigentlich in der “Maske” die Haare schneiden? Ich meine nicht die Maske “Mund-Nasen-Schutz” oder “FFP2”, sondern Backstage die “Maske(nbildnerin)”? Das ist ja wohl keins von den geschlossenen Friseurgeschäften? Aber ist das nicht eine von den “körpernahen Dienstleistungen”, die auch verboten sind? Von Politikern erwarte ich keine Win-win-Hilfe beim Lockdown. Die haben ihre “Hinterzimmer”-Versorgung (deutsch für “Backstage” – nicht missverstehen).

Mein Wunsch: Verständnis für das Leben und plausible Regeln. Oder wenigstens ein Haarnetz. Win-win.

Win-win bei der Autokorrektur

Win-win bei der Autokorrektur ist der objektiv einfachste Vorsatz aus meiner Liste: nur wenige Klicks im Smartphone. Subjektiv ist es wohl der schwerste Vorsatz, weil er voraussetzt, dass Schreiber*innen das eigene Selbstverständnis in Frage stellen. Dabei geht es gar nicht um Kritik am Selbstverständnis. Es geht um die Überschätzung der Technik.

Die Technik der Autokorrektur wird überschätzt. Sie ist doof, egal ob das Smartphone 100 oder 2000 Euro gekostet hat. “Doof” trifft es nicht genau, weil dahinter “künstliche Intelligenz” vermutet wird. “Künstlich” akzeptiere ich. “Intelligenz” akzeptiere ich in diesem Zusammenhang nicht: Ohne Autokorrektur richtig schreiben

Und wer sich meiner Einschätzung nicht anschließt (das akzeptiere ich), möge doch bitte vor dem Sendebefehl nochmal über den eigenen Text blicken. Das geht schneller als wenn man Rückfragen stellen und beantworten muss. Und hinterlässt keinen “doofen” Eindruck. Win-win.

Mein Wunsch: Autokorrektur abschalten oder Lesen vor dem Senden. Win-win.

Win-win und Genderwahn

Haben Sie bemerkt, dass ich oben “Schreiber*innen” geschrieben habe? Mit “Gender-Sternchen” mitten im Wort. Meine Tastatur hat dabei gequiiietscht. Wenn ich eine von den ideologischen TV-Moderator*innen wäre (“d/m/w” wie in Stellenanzeigen), würde ich das so aussprechen: “Schreiber [Pause] innen“. Was wäre bei dieser Sprachverhunzung die konsequente Schreibweise: “EINE von den ideologischen TV-Moderator*innen” oder “EINER” von den ideologischen TV-Moderator*innen”? GRRRRRRH

Geschrieben sah ich das schon oft. Jetzt erklärte ein Minister in der Tagesschau seinen Plan: “… das wird man sehen – das wird frau sehen”. Ein sonst wortgewaltiger deutscher Muttersprachler in der Tagesschau. Kein Comedian. Manche sagen, aus Worten folgen Taten – sinnvolle?

Habe ich oben “idiotisch” geschrieben? Darf ich nicht. Ich will ja keine Moderatorin und keinen Moderator diskriminieren. “Ideologisch” darf ich schreiben. Synonyme dafür sind “die Wahrheit für sich gepachtet haben”, “keinen Widerspruch duldend”, “rechthaberisch”. Ob die Gender-Ideologen ihrer Idee (Emanzipation) mit der Sprach-Vergewaltigung einen Gefallen tun? Oder ob sie damit umso härteren Widerstand erzeugen? Win-win kann ich weit und breit nicht erkennen.

Ich habe hier einen klugen Aufsatz gefunden: Genus ist nicht sexus.

Mein Wunsch: Hört auf, die Sprache zu zerstören. Benutzt sie zur Verständigung. Win-win.

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