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Tipp: PIN-Codes ins Portemonnaie

Was tun, wenn die SIM-Karte unterwegs gesperrt wird und die PUK mit anderen PIN-Codes zuhause liegt?

Die SIM-PIN ist der wichtigste PIN-Code

Das Smartphone ist wertvoll, als Gerät und als Datenspeicher. Vorsichtige Besitzer schützen es z.B. mit PIN-Codes. Man kann das Smartphone mehrstufig schützen, z.B. gegen Gebühren-Missbrauch und gegen unberechtigte Bedienung.

Details habe ich hier beschrieben:
PIN-Codes ins PortemonnaieSIM-PIN, Bildschirmsperre, AppLock.

Hier gibt es also diese PIN-Codes:

  • SIM-PIN für die SIM-Karte,
  • PIN (oder Muster, Passwort o.ä.) für den Sperr-Bildschirm,
  • PIN für speziell gesicherte Apps.

Auch wenn der Begriff „PIN“ auf unterschiedlichen Ebenen auftaucht, ist es sicherer, wenn Sie unterschiedliche PINs verwenden.

Welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind, hängt auch vom persönlichen Umgang mit dem Gerät ab. Wer dem Schutz die Bequemlichkeit vorzieht, verantwortet die Risiken selbst und muss hier nicht weiterlesen.

Das kann mit PIN-Codes passieren

Wir waren im Auto zu einem unbekannten Ziel unterwegs. Das Navi führte uns. Plötzlich wurde das Display dunkel und das Smartphone startete neu. Eigentlich ist das kein Problem: SIM-PIN eingeben, Navi-App aufrufen, Ziel eingeben, weiterfahren.

Aber auf dieser Autobahn gab es keinen Parkplatz, aber viele Ausfahrten. Also habe ich während der Fahrt die PIN eingegeben. Mit lang ausgestrecktem Arm zur Frontscheibe passierte es. Nach dreimal falscher SIM-PIN war das Smartphone gesperrt. Die Super-PIN zum Aufheben der Sperre war „natürlich“ zu Hause.

Das Ziel und den Heimweg mussten wir dann ohne Navi finden. Aber das ist nicht der Sinn der Smartphone-Navigation.

Die SIM-Karte entsperren

Um die SIM-Karte zu entsperren, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zusammen mit der SIM-Karte bekommt man die PIN (Persönliche Identifikations Nummer) und die PUK (Personal Unblocking Key – persönlicher Entsperr-Schlüssel), gelegentlich auch „Super-PIN“ genannt. Wer die PIN durch 3-fache Fehleingabe gesperrt hat, kann sie mit der PUK wieder entsperren. Sofern Ihr Provider keine besondere Anweisung gibt, können Sie die PUK beim Hochfahren des Smartphones anstelle der gesperrten PIN eingeben. Danach können Sie die zukünftige SIM-PIN festlegen – wie die alte oder ganz anders.

Sie finden die PUK im SIM-Karten-Brief (manchmal unter einer Rubbelfläche) oder auf der Plastikkarte, aus der die SIM-Karte herausgebrochen wurde. Hoffentlich haben Sie das aufbewahrt! Manche Provider bieten an, die PUK im Kundenkonto einzusehen.

Wenn das nicht klappt oder wenn Sie die PUK zehnmal falsch eingegeben haben, bleibt nur die Möglichkeit, von Ihrem Provider eine neue SIM-Karte anzufordern. Das kann gebührenpflichtig sein.

Ohne gültige PIN können Sie die Provider-Dienste nicht benutzen. Lediglich Notrufe mit den Nummern 110 bzw. 112 sind möglich. Aber evtl. genügt der Zugang zu den Offline-Funktionen Ihres Smartphones, um an gespeicherte Daten zu kommen, z.B. andere PIN-Codes.

Mein Tipp: PUK und PIN-Codes ins Portemonnaie

Die Sperrung der SIM-Karte passiert zum Glück nur selten. Leider, denn dann habe ich selten Gelegenheit, die PUK anzuwenden und zu lernen (die „normale“ PIN kenne ich aus der täglichen Nutzung).

Der direkte Weg zum Entsperren der SIM-Karte ist, die PUK unterwegs mitzuführen. Mein Tipp: Schreiben Sie die PUK auf einen Zettel und stecken Sie den ins Portemonnaie. Dort ist auch Platz für weitere PIN-Codes des Smartphones.

Solange ich nur diese Zahl (ohne Anmerkung) aufschreibe, kann ich nichts verwechseln, das kann nur die PUK sein. Und falls auch das Portemonnaie verloren geht, kann niemand diese PUK dem Smartphone zuordnen.

2 6 8 7
8 5 2 0
0 3 7 9
9 4 6 1

Wenn Sie mehrere Nummern notieren, können Sie z.B. Namen dazu schreiben, um sie wie Telefonnummern aussehen zu lassen. Die PIN ist üblicherweise 4-stellig, die PUK (8-stellig) kann wie zwei PINS geschrieben werden. So können Sie die Nummern im 4×4-Quadrat anordnen, das in mehreren Richtungen gelesen werden kann: links nach rechts, rechts nach links, oben nach unten, unten nach oben. Die Richtung müssen Sie sich allerdings merken.

Wer sich auf das Abenteuer des Merkens einlassen will, findet hier Tipps: PIN-Codes – Ihr Merksystem.

Tun Sie es jetzt, worauf wollen Sie warten?

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