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Soziale Medien: Warum ich Facebook und WhatsApp ganz anders sehe

Soziale Medien – die bekanntesten sind Facebook und WhatsApp

Viele Einsteiger glauben, dass soziale Medien “das Internet” sind, oder wenigstens der Einstieg ins Internet. Manche glauben das von Facebook, andere von WhatsApp – wie sie es in ihrem Umfeld erlebt haben. “Das musst Du unbedingt haben, ich richte Dir das schon mal ein” – so argumentieren unkritische “Jubelnutzer”. Und Einsteiger glauben ihnen gern. Sie vertrauen ihren verwandten oder befreundeten Beratern, sie befürchten bei ihnen keine bösen Absichten.

Soziale MedienWenn diese Einsteiger dann im Seminar oder in Privatstunden hören, dass ich soziale Medien ganz anders sehe, verstehen sie die Welt nicht mehr. Das ändert sich aber, wenn ich meine Einstellung begründe. Ich setze dem Dogma “Du musst unbedingt” kein anderes Dogma (z.B. “Sie dürfen auf gar keinen Fall”) entgegen; ich berichte Fakten, ich stelle Vor- und Nachteile gegenüber, ich nenne Alternativen, ich stelle Fragen und beantworte die Fragen aus meiner Sicht. Zum Beispiel so:

Facebook und WhatsApp aus meiner Sicht

Nehmen Sie sich die kurze Zeit und klicken Sie hier:

Die Reaktionen meiner Gesprächspartner sind eindeutig: “Das habe ich ja gar nicht gewusst” oder “Danke für die Information, ich hatte schon ein ungutes Gefühl dabei” oder “Jetzt habe ich eine Argumentationshilfe”.

Ich halte WhatsApp für noch schlimmer als Facebook

Mehr lesen können Sie hier: WhatsApp gefährdet die Privatsphäre.

  1. WhatsApp ist – entgegen der verbreiteten Meinung – nicht kostenlos. Es kostet gebührenpflichtiges Datenvolumen. Eine Nutzerin, die sich keine Gedanken zu ihrem Tarif gemacht hatte, musste seit ihrer WhatsApp-Mitgliedschaft monatlich um 100 Euro statt bisher um 10 Euro bezahlen.
  2. WhatsApp ist verzichtbar, es ist nur einer von mehreren Kommunikationswegen, noch dazu begrenzt auf die Mitglieder.
  3. WhatsApps AGB sind nicht nur für WhatsApper gefährlich. WhatsApp greift auch – ohne zu fragen – alle Informationen von allen gespeicherten Kontakten, auch die von Nicht-Mitgliedern. Ein unfassbarer Eingriff in die Privatsphäre von Unbeteiligten! Juristisch wird das als Verletzung des Persönlichkeitsrechts im Zusammenhang mit Abmahnungen diskutiert.

Dabei “vermehrt” sich WhatsApp wie ein Virus und viel schneller als Facebook. “Jubelnutzer” stellen ungeprüft den vermeintlichen Vorteil der einfachen Bedienung über den Schutz eigener und fremder Daten.

Millionen Nutzer können sich nicht irren. Oder? Vielleicht ist es gar kein Irrtum, wenn sie bei ihrer Entscheidung für WhatsApp die Konsequenzen (die ungelesenen AGB) gar nicht gekannt haben? Sie hätten sie kennen können …

Twitter halte ich für akzeptabel

Auch Twitter hat viele Nutzer. Aber das Konzept ist auf schnelle Verbreitung kurzer Nachrichten und Meinungen ausgelegt, nicht auf das flächendeckende Abschöpfen privater Daten. Ein “Tweet” (eine Nachricht) kann noch weniger Inhalt aufnehmen als eine SMS. Meine Einschätzung wird dadurch bestätigt, dass Twitter sehr viel weniger Geld verdient als Facebook oder WhatsApp.

Das große Geld im Internet wird mit privaten Daten verdient

Mit meinen Daten natürlich auch, aber weniger. Denn ich nutze soziale Medien nur ganz begrenzt und gezielt. Ich gehe bewusst “datensparsam” mit ihnen um.

Dabei muss ich nicht auf die Kommunikation per Internet verzichten. Aber ich kommuniziere persönlich, nicht öffentlich. Z.B. ist E-Mail genau so schnell und multimedial und bequem. Und E-Mail ist Gemeingut, nicht von einem Monopol-Anbieter wie Mark Zuckerberg abhängig.

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