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Smartphone-Seminare für Senioren

Smartphone-Seminare für Senioren haben Hochkonjunktur. Handys „sterben aus“ und werden durch Smartphones ersetzt. Wenn es bisher schon lernbedürftig war, zu telefonieren und mit SMS umzugehen, gibt es plötzlich ganz viele zusätzliche Funktionen unter der Überschrift „mobiles Internet“.

Smartphone-Seminare für Senioren

Wer besucht Smartphone-Seminare für Senioren?

Zum Beispiel bieten Volkshochschulen Smartphone-Seminare für Senioren an. Wer daran teilnimmt?

  • Handynutzer, die „aufsteigen“ und „am Ball bleiben“ wollen,
  • PC- und Notebooknutzer, die „umsteigen“ und mobiler werden wollen,
  • Erstnutzer, die bisher weder mit Handys noch mit Computern zu tun hatten,
  • Smartphonenutzer, die sich ohne Hilfe oder mit „gut gemeinter“ Hilfe aus dem persönlichen Umfeld nicht zurechtfinden.

Das erfahre ich in der Vorstellungsrunde meiner Seminare für Senioren. Ich möchte mich schließlich auf den Kenntnisstand und die Erwartungen meiner Teilnehmer einstellen können. Eine spannende Mischung. Eine Herausforderung für den Seminarleiter; aber auch eine Herausforderung für die Teilnehmer, die sich mit Geduld auf die Erwartungen der anderen Teilnehmer einstellen müssen.

Welche Smartphones bringen die Senioren zu den Seminaren mit?

Das Smartphone-Seminar für Senioren ist eigentlich kein Seminar, sondern eher ein Workshop: Jeder bringt das eigene Smartphone mit, um nicht nur theoretisch zu lernen, sondern um das Erlernte gleich praktisch mit dem eigenen Smartphone anzuwenden und zu erleben.

So spannend wie die Mischung der Erfahrungen und Erwartungen ist die Mischung der Smartphones. Die Spanne reicht vom Noname- bis zum Markengerät, von der ältesten bis zur jüngsten Version des Betriebssystems, vom „abgelegten“ Smartphone der Kinder oder Enkel bis zum „Highend-“ oder „Flaggschiff-“ Smartphone, das gerade bei der Messe neu vorgestellt wurde.

Wie groß die Unterschiede sind, kann man sich nur schwer vorstellen, man muss sie erleben. Aber die Smartphones haben trotz aller Unterschiede einen „gemeinsamen Kern“.

Kapieren, nicht kopieren

Lassen sich diese Unterschiede zwischen den Köpfen und den Geräten überhaupt sinnvoll überwinden? Es mag überraschen, aber es geht. Ich benutze dafür den gemeinsamen Kern.

Mein Ansatz ist „Kapieren, nicht kopieren“. Ich stelle zunächst das Ziel vor: Was wollen wir im nächsten Schritt erreichen. Das wird umso leichter verstanden, je besser es zu vorhandenen Kenntnissen passt, z.B. zum Handy, zum Festnetz, zum Computer, zum Auto oder zum „ganz normalen Leben“.

Dazu erkläre ich Hintergründe und Zusammenhänge – was muss der Nutzer dem Smartphone „mitteilen“, damit der nächste Schritt zum Erfolg führt. Sinnvollerweise erst dann sucht jeder auf seinem Gerät, wie sein Smartphone diese „Mitteilung“ erwartet.

Beispiel: Wenn ich in meinem Telefon-Protokoll aufräumen will, muss ich auswählen, was zu entfernen ist und ich muss einen Befehl zum Entfernen geben – soweit die gedankliche Vorbereitung. Wenn das verstanden wurde, ist es nur noch ein kleiner Schritt zum eigenen Gerät, ob die Auswahl mit Häkchen auf der linken oder auf der rechten Seite erwartet wird, ob die Auswahl mit „OK“ oder „Fertig“ oder überhaupt nicht zu bestätigen ist und ob ein Textbefehl „Entfernen“ oder „Löschen“ heißt oder ob stattdessen ein Symbol mit einem kleinen Mülleimer gezeigt wird.

Diese Methode nenne ich „Kapieren“. „Kopieren“ wäre: Ich diktiere eine Liste von Befehlen, die Anwender arbeiten diese Befehlsliste bei Bedarf ab. Und sie wissen nicht weiter, wenn da „Löschen“ statt Mülleimersymbol steht, wenn sie ein neues Smartphone bekommen oder wenn sie anderen helfen wollen. Und außerdem ist es fraglich, ob ich diese Befehlsliste richtig diktieren könnte – ich kenne auch nicht alle Varianten, die sich die unterschiedlichen Hersteller, deren Programmierer, Designer oder Übersetzer einfallen ließen.

Im Seminar kostet das „Kapieren“ etwas mehr Zeit als „Kopieren“, aber es ist nachhaltiger und vielseitiger.

Und wenn ich mal aufgefordert werde „Lassen Sie mich das machen, dass es bei Ihnen klappt, glaube ich gern“ – dann weiß ich, dass die Kapieren-Methode im Smartphone-Seminar für Senioren angekommen ist.

Hier finden Sie meine Themen, schwerpunktmäßig auch Smartphone-Seminare für Senioren.

Diesen „Kapieren“-Ansatz praktiziere ich genauso in Privatstunden – auch wenn es da nur um das eine Smartphone oder Tablet geht.

Kontakt

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