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Smartphone-Auswahl ohne viel „Marktforschung“

Smartphone-Auswahl zwischen Lust und Last

Smartphone-Auswahl – komplex wie die Eier legende WollmilchsauSmartphones stehen bei vielen Senioren zu Recht auf der Wunschliste. Die Smartphone-Auswahl ist sehr facettenreich, die „Eier legende Wollmichsau“ ist anspruchsvoll. Ich weiß aber, dass vieles gegen intensive „Marktforschung“ spricht: Kenntnisse, Zeit und Problembewusstsein fehlen oft. Für diesen Bedarf will ich hier eine Hilfestellung anbieten.

Smartphones haben es eigentlich verdient, dass die zukünftigen Nutzer sich schon vor dem Kauf mit der Technik und den Tarifen beschäftigen:

  • Wegen der Kosten – ein normaler Zwei-Jahres-Zeitraum kann mit Gerät und Gebühren leicht 1000 oder 2000 Euro kosten, oder bis 100 Euro im Monatsdurchschnitt.
  • Wegen der Vielseitigkeit – ein Smartphone hat viel mehr Funktionen als z.B. ein Auto. Während Auto und Führerschein mit viel Zeit, Geld und Engagement erworben werden, begnügt sich mancher bei der Smartphone-Auswahl mit den Kriterien des Wählscheibentelefons.

Ich möchte Sie davor bewahren, sich bei der täglichen Nutzung und der monatlichen Rechnung über die Fehlentscheidung bei der Smartphone-Auswahl zu ärgern.

Wenige Eckdaten für die Smartphone-Auswahl

Zwei Entscheidungen werden fällig, die zum Smartphone und die zum Tarif. Man tut gut daran, diese beiden Entscheidungen voneinander zu trennen. Dann hat man mehr Transparenz als bei einem Angebots-Bündel.

Für beide Entscheidungen empfehle ich den Denkansatz „Nur so gut wie nötig“. Das bedeutet: Gut muss es sein, weil es sonst nicht den Bedarf erfüllt; besser muss es nicht sein, weil es dann unnötige Kosten verursacht, deren Gegenwert nicht genutzt wird. Das bedeutet weiter, dass man den eigenen Bedarf einigermaßen einschätzen kann; und wenn man das nicht kann, soll es wenigstens eine Weichenstellung gegen krasse Fehlentscheidungen geben.

Stichwörter zur Smartphone-Auswahl

Zukunftssicherheit durch Updates: Ihr Smartphone hat ein Betriebssystem, das die nächsten 3-4 Lebensjahre des Geräts „halten“ soll. Daher sollte es die aktuellste verfügbare Version haben, bei Android ist es z.Z. (Nov. 2016) die Version 6, Version 7 ist schon in wenigen Geräten „im Anmarsch“. Die wenigsten Geräte haben eine Aktualisierung des Betriebssystems zu erwarten.

Es darf ein bisschen mehr sein: Das „Innenleben“ der Smartphones kann nicht erweitert / vergrößert werden. Gut beraten ist, wer in die Zukunft blickt und „etwas mehr“ kauft, als er jetzt braucht. Merkmal ist der „interne“ Speicher (nicht zu verwechseln mit zusätzlichen „externen“ Speicherkarten für Fotos, Videos, Musik). „Alles hängt mit allem zusammen“ – wenn der Speicher größer ist, ist auch der Prozessor schneller, löst das Display höher auf, gibt es zusätzliche Sensoren etc.

Ich versuche hier eine Einordnung nach Nutzertypen (unter der Annahme, dass der interne Speicher mit einer externen Speicherkarte erweitert werden kann):

  • Wer voraussichtlich auf Einsteigerniveau bleiben wird, kommt mit 4 GB internem Speicher aus.
  • Wer seinen Bedarf als Aufsteiger einschätzt und bereit ist, sich mit seinem Gerät zu beschäftigen, sollte ein Mittelklasse-Gerät mit 8 GB internem Speicher wählen.
  • Die wenigsten Senioren sind Power-User und brauchen ein High-End-Gerät über 16 GB internem Speicher, die sind für schnellste Spiele und höchstauflösende Videos gedacht.

Stichwörter zur Tarif-Auswahl

Prüfen Sie vor jeder Entscheidung kritisch, was die Werbeaussagen bedeuten. Ist die „Flatrate“ wirklich eine unbegrenzte „echte Flatrate“ oder handelt es sich nur um eine „so genannte Flatrate“, die in Wirklichkeit nur ein Volumentarif mit begrenztem Datenvolumen ist? Brauchen Sie überhaupt eine Flatrate? Brauchen Sie wirklich einen „schnellen“ LTE-Tarif für Ihre Apps? Und die LTE-Infrastruktur ist erst im Aufbau, noch lange nicht flächendeckend verfügbar.

Wer das Smartphone nicht nur als Ersatz für ein „Dampfhandy“ haben will, sollte wissen:

  • „Internet braucht einen Datentarif“. Wer mehr als die Handyfunktionen (Telefon und SMS) nutzen wird, surft mit einem Sprachtarif unwirtschaftlich.
  • „Klein ist clever“. Beim Tarif ist es anders als beim Gerät, Tarife sind aufrüstbar, wenn sie zu klein gewählt wurden. Provider werden gern kurzfristig Ihren Tarif vergrößern, dagegen werden sie bei einer gewünschten Verkleinerung auf Einhaltung der Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist bestehen.
  • „Kurz ist clever“. Wenn Sie einen Prepaid-Tarif wählen, sind Sie am flexibelsten, Sie sind nicht an Laufzeiten gebunden. Laufzeitverträge binden Sie meist 24 Monate und verlängern sich automatisch, wenn Sie die Kündigungsfrist übersehen. Es gibt auch kürzere Laufzeitverträge, die aber pro Monat relativ teurer sind.

Etwas ausführlicher sind diese Überlegungen zur Smartphone-Auswahl auf dieser Seite dargestellt: Vor Ihrer Entscheidung

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