Im ersten Teil dieses Berichts (Mit dem Smartphone ins Internet – Infrastruktur) ging es um die Infrastruktur, die man so nehmen muss, wie sie ist. In diesem zweiten Teil finden Sie, was Sie selbst tun, um ins Internet zu kommen.
Mit dem Smartphone ins Internet
Nimm ein Handy, ergänze es um Funktionen eines lokalen Computers und des mobilen Internet, dann wird daraus ein Smartphone.

Tarif: Sparsam ins Internet

Für den Zugang ins Internet muss man die Infrastruktur benutzen, also das Netz und die Server. Die Netzbetreiber fungieren als “Transportunternehmen” für Daten. Deutsche Netzbetreiber sind Telekom, Vodafone, Telefonica. Sie bieten ihre Leistungen den privaten und geschäftlichen Verbrauchern direkt an oder über Zwischenhändler, die so genannten “Reseller”.

Wer einen DSL-Vertrag für das Festnetz mit WLAN-Übertragung hat, kann mit dem Smartphone das Festnetz benutzen. Dafür entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Außerhalb der Reichweite der WLAN-Router muss man eines der Mobilfunknetze benutzen. Sinnvoll ist es, einen Vertrag mit einem Datenvolumen zu haben, der dem persönlichen Bedarf entspricht. Technisch ist es möglich, mit einem Sprachtarif ins Internet zu gehen. Das ist aber normalerweise unwirtschaftlich.

Diese Gebühren für die Netze und Server fallen nur für den Datentransport an.

Darüber hinaus gibt es viele Unternehmen und Institutionen, die Informationen anbieten. Viele Informationen im Internet sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig. Z.B. kann man große Teile der Internet-Nachrichten kostenlos lesen, für spezielle Artikel werden Gebühren fällig. Diese Gebühren sind zusätzlich zu den Gebühren für die Netz-Nutzung zu bezahlen. Jeder Anbieter kostenpflichtiger Informationen legt seine Gebühren und die Zahlungsmethoden fest.

Endgeräte: Mit Hardware ins Internet

Jeder Teilnehmer braucht ein “Endgerät”, auch Datenendgerät oder Teilnehmerstation genannt. Es verbindet das Internet mit dem Nutzer. Endgeräte müssen mindestens senden und empfangen können. Auch Speichern muss möglich sein; dann kann das Senden vorbereitet werden und empfangene Daten können aufbewahrt werden. Je nach Bedarf muss das Endgerät auch aufzeichnen können: Sprache mit einem Mikrofon, Fotos und Videos mit einer Kamera. Noch vielseitiger sind Endgeräte, die Inhalte “produzieren” können, z.B. Texte, Zeichnungen, Sound.

Die heutigen Computer, Tablets und Smartphones haben die meisten der benötigten Funktionen an Bord, obwohl sie mobil sind. Jeder mit einem dieser Endgeräte kann ins Internet gehen. Private Nutzer werden mehr abfragen und empfangen. Sie können aber auch aktiv Inhalte ins Internet stellen, wie dieser Blog app66.de.

Apps: Mit Software ins Internet

PCs und Notebooks (“Computer”) haben einen großen Bildschirm und eine komfortable Bedienung mit Tastatur und Maus. Sie sind für alle Aufgaben im Internet geeignet. Als Software werden üblicherweise Browser benutzt. Wenn man die Internet-Adresse der Webseite sucht oder eingibt, wird der Inhalt der Seite angezeigt. Man kann sie lesen, ansehen oder z.B. interaktiv damit umgehen. Browser sind “universell”, weil sie alle Webseiten darstellen können. Es gibt mehrere Browser, die miteinander konkurrieren, z.B. Firefox, Edge, Chrome, Safari, Opera.

Smartphones haben einen kleinen Bildschirm und nur eingeblendete “virtuelle” Tastaturen. Sie müssen daher viel sparsamer mit dem Platz für die Webseiten-Inhalte umgehen als Computer. Die universellen Browser schaffen das nur ansatzweise und nur, wenn die Webseiten speziell dafür gestaltet sind. Für Smartphones hat es sich durchgesetzt, dass viele Webseitenanbieter ihre Inhalte speziell für die kleinen Bildschirme der Smartphones aufbereiten.

Manche Browser gibt es in Versionen für PC und Smartphone, andere nur für das Smartphone.
Per Browser ins Internet

Beispiel: Nachrichten lesen. Am Computer kann man alle Nachrichten im gleichen Browser lesen. Für das Smartphone gibt es auch Browser sowie für jede Nachrichtenquelle eine eigene App – optimiert für den kleinen Bildschirm. Die Inhalte eines Anbieters im Browser und in der App sind die gleichen, bei der Darstellung gibt es z.T. deutliche Unterschiede.

Adresse im universellen Browser
des Computers oder des Smartphones
Spezielle Apps der Nachrichtenquellen
im Smartphone
rp-online.de RP ONLINE
spiegel.de SPIEGEL ONLINE
tagesschau.de Tagesschau
welt.de WELT News
zdf.de/nachrichten ZDF heute

Maßnahmen für die individuelle Optimierung sind z.B.

  • große Webseite aufteilen auf mehrere Displayseiten des Smartphones,
  • großes “Formular” aufteilen auf einzelne Felder,
  • breiten Text umformen zu einer langen Spalte,
  • Bilder verkleinert anzeigen, mit Gesten vergrößern,
  • kleine Schriftgröße individuell vergrößern.

aufgeteilt ins Internet

Die Apps bekommt man im Play Store, meist kostenlos. Manche Inhalte sind kostenpflichtig – Sie werden darauf hingewiesen, bevor Kosten entstehen.

Mit dem Smartphone ins Internet

  1. Um die Inhalte muss man sich nicht kümmern, die liefern die Anbieter.
  2. Die Infrastruktur, d.h. die Netzwerke sind vorhanden, in unterschiedlicher Ausbau-Qualität.
  3. Den passenden Tarif muss man mit dem Netzanbieter seiner Wahl vereinbaren.
  4. Die Hardware muss man anschaffen. Jedes aktuelle Smartphone hat die technischen Voraussetzungen für die Nutzung des Internet.
  5. Software steht in Form unterschiedlicher Apps zur Verfügung: spezielle Apps der Anbieter werden lieber benutzt universelle Browser.

Oft werden Sie gar nicht erkennen, ob Sie gerade im Internet sind oder nicht. Das macht nichts. Vie Erfolg!


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