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„Kleine“ Medienkompetenz für Manager

Ein Manager muss entscheiden. Sachbearbeitung kann er delegieren. Wenn er sein Smartphone bedient – ist das Teil der Entscheidung oder der Sachbearbeitung?

Manager, Mitarbeiter und Intelligenz

Zu seinen Mitarbeitern kann der Manager sagen „Ich will das, weil ich das so will“ oder „Es muss sich darum gekümmert werden“. Obwohl solche vagen Entscheidungen nicht optimal sind, sind brauchbare Ergebnisse nicht ausgeschlossen – wenn die Mitarbeiter mitdenken.

Mit seinem Smartphone kann der Manager nicht so umgehen. Das erwartet konkrete Befehle. Sonst macht überhaupt nichts. Oder etwas Falsches, das ist – wenn man es nicht erkennt – viel schlimmer. Und die „künstliche Intelligenz“ greift noch nicht bei so banalen Aufgaben wie Tippen und Wischen. KI greift z.B. im „semantischen“ Internet, wenn die Suchmaschine nach der Bedeutung sucht statt nach der genauen Schreibweise.

Unbestritten ist, dass das Smartphone auch für den Manager wichtig ist. Wenn er es benutzt, muss er es auch beherrschen:

Fehler im Umgang mit Manager-Informationen wiegen schwerer als Fehler auf privaten Smartphones.

Politiker leisten sich Ignoranz

Es war 2013. Die Tagespresse berichtete über NSA, Whistleblowing, Ed Snowden. Für Fachleute kamen die Enthüllungen wohl nicht so überraschend. Tagespresse und Anwender fielen aus allen Wolken – soll ich besser sagen „aus der Cloud“? Ich beschrieb in meinem Blog Tipps: PRISM, NSA – Sichere Alternativen gegen Neugier. Diesen Tipps folge ich weitgehend auch heute noch. Das Problem wurde nicht gelöst, es ist nur aus dem Fokus verschwunden.

Wenn man den Veröffentlichungen glauben kann, wurde besonders die Politik auf dem falschen Fuß erwischt. Man sprach von „Neuland“ und beschrieb Erkenntnisse, die für viele normale Anwender ein alter Hut waren. Man entwickelte das abhörsichere „Merkelphone“, um wenigstens die gröbsten Verhaltensfehler zu begrenzen. Ein Merkmal der Regierungs-Handys war, dass kritische Funktionen deaktiviert wurden. Aber was bringt das „sicher-kastrierte“ Regierungs-Gerät, wenn Politiker lieber ihre voll funktionsfähigen (aber ungesicherten) Privat- oder Partei-Geräte nutzen? So wurde es jedenfalls berichtet. Für mich ist das kein Hinweis auf ein nachhaltiges Umdenken der Politiker und auf Medienkompetenz.

Einen anderen Skandal gab es bei der US-Wahl 2016, weil die Kandidatin Clinton E-Mails über die private Adresse versendete anstatt über gesicherte Server. Das FBI warf Clinton vor, „extrem leichtsinnig“ mit „streng geheimen Informationen“ umgegangen zu sein. Es sah aber keine Anhaltspunkte für kriminelles Verhalten, die ein Verfahren gerechtfertigt hätten. Auch hier erkenne ich nicht, dass ein hoher Rang „automatisch Medienkompetenz produziert“. Ich habe eher den Eindruck von Beratungs-Resistenz.

IT-Fachleute können solche Verhaltensweisen nicht verstehen.

Sicherheit gerade für Manager

Die Sicherheitsrisiken bestehen immer noch. Für die Sicherheits-Verantwortlichen in Unternehmen ist das größte Problem die Offenheit der Systeme. Internet und Intranet dezentral in der Hand von vielen Anwendern, denen z.T. die Medienkompetenz fehlt. In einem Umfeld von verlockenden Apps und Informationen und Schnüffelsystemen.

Sicherheit gerade für Manager

Sicherheit hat zwei Bedeutungen: „Routine“ (im Sinn von Anwendungs-Sicherheit) und „Schutz“ (gegen Angreifer).

  • Zur „Routine“ gehört es, die richtigen Apps für die eigenen Aufgaben einzusetzen. Dazu gehört auch, die einzelnen Funktionen mit ihren Hintergründen und Zusammenhängen zu verstehen. Das ist viel mehr, als eine Reihenfolge von Befehlen „auswändig zu lernen“.
  • „Schutz“ braucht technische Maßnahmen gegen Malware und Verlust. Das ist notwendig, aber nicht hinreichend. Ebenfalls unverzichtbar ist das „Mitdenken“ der Anwender. Denn auch eine gute Sicherheits-App kann z.B. den Anwender nicht daran hindern zu klicken, weil da steht „Klicken Sie hier“.

Fällt Ihnen auf, dass im Bild die meisten Maßnahmen „im Kopf“ stattfinden müssen? Ist Ihnen bewusst, dass das „kleine“ Smartphone viel mehr unterschiedliche Kompetenzen verlangt als das „große“ Auto? Und dass niemand eine Führerschein-Prüfung ablegen muss, um das Smartphone zu benutzen? Und dass sich folglich die meisten Anwender mit oberflächlichen Kenntnissen zufrieden geben?

„Kleine“ Medienkompetenz für Manager

Das höchst leistungsfähige Smartphone wird unterschätzt. Vielleicht wegen seiner Verwandtschaft zum viel „dümmeren“ Handy.

Das kann doch jedes Kind. Danach kann man doch keinen fragen. Diese Blöße darf man sich nicht geben.

Sehen Sie das auch so? Ich sehe das ganz anders. Selbstverständlich müssen Manager diese neue „Kulturtechnik“ beherrschen. Aber ohne Lernen geht das nicht, dazu ist das „kleine“ Smartphone zu komplex. Die „intuitive“ Bedieneroberfläche ist eben nur die Oberfläche. Komplexe Hintergründe und Zusammenhänge verbergen sich dahinter. Der Bedarf: Entscheider-Privatstunden, Manager-Schulung, Privat-Kurs. Ist das auch Ihr Bedarf?

Ich zeige Ihnen gern in Privatstunden, wie Sie sicher mit dem nützlichen Teil umgehen. Muss ja keiner zusehen. Wer später Ihren routinierten Umgang erlebt, beneidet Sie und möchte das auch können. Sie müssen es nur wollen. Zu Ihren Fragen, zu Ihrer Zeit, an Ihrem Ort. Oder nach meinen Seminar-Unterlagen. Oder im Mix. Klicken Sie hier zum Kontakt.

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