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Handy oder Smartphone für Senioren?

Senioren zweifeln: Handy oder Smartphone

Drei Senioren – drei Meinungen zum Thema Handy oder Smartphone, zur Technik. Was braucht man wirklich? Ich versuche eine Einordnung.

In den Vorstellungsrunden meiner Seminare erlebe ich diese Lebens-Situationen: “Mein Mann ist erkrankt, jetzt muss ich den Umgang mit Smartphone und PC lernen”. “Ich komme mit dem alten Handy gut zurecht, aber das tut es nicht mehr”. “In unserer Service-Wüste geht es doch gar nicht ohne Internet”. “Eigentlich brauche ich nicht mal ein Handy – jedenfalls ganz selten; aber nun haben mir die Kinder dieses Smartphone geschenkt”. Ganz unterschiedlicher Bedarf.

Diese persönlichen Situationen treffen auf Infos von draußen: Halbverstandene oder unverstandene Pressemeldungen / Vorwände / fremde Meinungen und Empfehlungen, z.T. aus “fundiertem” Halbwissen / Vorurteile / Verunsicherung / Beobachtung von Smombies. Dieser Mix kann kaum motivieren.

Handy oder Smartphone

Die Entscheidung zwischen Handy oder Smartphone und evtl. Computern hängt von den Einsatzgebieten ab. Die ändern sich mit der Lebenssituation und mit den Angeboten. Das sind heute Standard-Angebote für Smartphones:

  • „Mobiles Büro“ mit Telefon, Kalender, Telefonbuch, E-Mail mit Fotos, Kopierer, Diktat-Reinschrift, Taschenrechner.
  • Fotos und Videos: Erinnerungen, Notizen, Ansichtskarten.
  • Reise- und Einkaufsbegleiter mit Tourenplaner, Hotel- und Restaurantführer, Satelliten-Navigation, touristischen Informationen, Freisprechanlage, Preisvergleichen.
  • Presseschau und Unterhaltung mit Zeitungen, Fernsehen, Rundfunk, eBooks.

Es gibt noch Handys

Smartphones haben sich aus den Handys entwickelt, aber sie sind viel mehr als Telefone. All die zusätzlichen Funktionen müssen erlernt werden; sonst werden sie nicht genutzt. Wer wirklich nicht mehr braucht, muss sich kein Smartphone aufschwatzen lassen. Es gibt noch Handys, sogar spezielle Senioren-Handys mit großen Tasten und großer Schrift, sogar mit Notruftaste.

Nur wenige Interessenten wissen, dass es beispielsweise noch rund 80 Klapphandys auf dem Markt gibt. Eine Auswahl interessanter Modelle zu einem günstigen Preis nennt das Internet-Magazin Teltarif.

Wer z.B. feinmotorische Probleme hat oder wem das Lernen schwerfällt, steht nicht vor der Alternative Handy oder Smartphone.

Tablet statt Notebook

Lange Zeit waren Notebooks (bzw. Laptops) angesagte Geräte für den privaten Computereinsatz. “Klappcomputer”, die man leicht wegstellen oder auch mal mitnehmen kann. Das sind “echte” Computer, die auch für das produktive Arbeiten geeignet sind. Mit Tastatur und Maus sind sie komfortabel zu bedienen. Die eigenen Arbeitsergebnisse oder auch Internet-Inhalte lassen sich ausdrucken, aufbewahren, mitnehmen, zeigen.

Aber braucht man das wirklich alles? Muss man alles drucken? Muss man noch faxen und dafür einen viel zu großen und zu komplizierten Multifunktionsdrucker aufstellen? Der wartet, bis er mal genutzt wird. Der muss gewartet werden, denn die Multifunktionalität ist empfindlich.

Außerdem: Wer sich der Entwicklung anpasst, braucht keine Briefe mehr zu drucken, das geht mit E-Mails schneller und weniger förmlich.

Wer nicht produktiv mit der Technik arbeitet, kann im Tablet einen Kompromiss finden. Damit kann man recht gut konsumieren: Lesen, Bilder und Videos ansehen, im Internet suchen und surfen, einkaufen, Tickets buchen. Ein Tablet ist kleiner und leichter, ein typischer Couch-Computer. Unter bestimmten Bedingungen kann man damit sogar drucken.

Immer häufiger beobachte ich, dass ein Tablet ergänzend zum Notebook angeschafft wurde und dass das Tablet dem Computer immer öfter vorgezogen wird.

Smartphone statt Tablet

Wer sich gedanklich vom Computer lösen kann, kann auch an das Smartphone denken. Das ist eigentlich nur ein kleineres Tablet. Es hat eine ähnliche Ausstattung und Leistung wie ein Tablet. Aber mit der geringeren Größe ist es noch mobiler.

Was viele Senioren sich nicht vorstellen können oder wollen: Man kann damit recht gut Bücher (eBooks) und sogar Online-Zeitungen lesen. “Ich brauche das Gefühl und das Rascheln des Papiers” höre ich oft. Sachliche Gründe dafür sehe ich nicht. Die Qualität von Fakten, Gedanken und Meinungen hängen nicht vom Medium oder von den Abmessungen ab. Und die Lesbarkeit wird von der Schriftgröße bestimmt; die lässt sich individuell einstellen.

Handy oder Smartphone steht hier nicht zur Wahl, Handys können hier nicht mithalten.

Meine Situation: Smartphone und Computer

Bei mir war es so, dass ich mir irgendwann aus Neugier ein Tablet anschaffte, ergänzend zum großen PC. Für die Mobilität hatte ich ein Handy, einen Pocket-Computer und ein Navigationssystem. Als mir die Tablet-Funktionen gefallen haben, wollte ich sie auch unterwegs nutzen. Die Frage Handy oder Smartphone war schnell beantwortet. Der Schritt zum Smartphone war die logische Folge. Tablet, Pocket-PC und Navi kamen in den Schrank. Für das Produzieren behielt ich den großen PC, unterwegs und im Sessel nutze ich das Smartphone.

Smartphone und Computer ergänzen sich gut. Kalender und Adressen habe ich auf beiden Geräten synchronisiert. Fotos und andere Dateien kopiere oder verschiebe ich nach Bedarf. Wenn ich im Smartphone etwas finde, das ich auf dem PC brauche, schicke ich es mir per E-Mail.

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