Die Galerie F-Stop Gallery organisiert übersichtlich und “schlank” all Ihre Smartphone-Bilder: Fotos, Videos, Screenshots etc.

F-Stop Gallery fängt schon stark an

F-Stop Gallery
Aus dem Google Play Store können Sie F-Stop Gallery kostenlos oder F-Stop Gallery Pro kostenpflichtig installieren. Die Beschreibung der kostenpflichtigen Version zeigt die Unterschiede. F-Stop fordert nur angenehm “sparsame” Berechtigungen: “Auf Fotos, Medien und Dateien zugreifen”. Ich beschreibe hier die kostenpflichtige Version.

Direkt nach dem ersten Öffnen fängt F-Stop Gallery unaufgefordert an, das Smartphone nach Dateiformaten zu suchen, die auf Bilder schließen lassen. Die Suche geht durch alle “Verzeichnisse”. Der Scan ist unabhängig von den Apps, die die Bildformate dort gespeichert haben. Die App blendet den Hinweis ein: “Erster Scan: Bitte haben Sie etwas Geduld während die App alle Medien sucht”. Der Scan brauchte weniger als eine Minute für mehrere 100 Bilder. Damit kann man die die App komplett nutzen.

Das Speicherkonzept sollten Sie kennen

Zu Anfang müssen Sie keine Einstellungen ändern. F-Stop funktioniert von Anfang an.

F-Stop verfolgt ein klares Konzept zur Speicherung der Bilder und Übersichten. Bilder werden nur in dem Original-Verzeichnis gespeichert, das die erzeugende App dafür vorgesehen hat. Beispiele: Die Kamera speichert im Verzeichnis DCIM – die Bilder bleiben dort. Android speichert Screenshots im Verzeichnis Screenshots – die Bilder bleiben dort. Die Bildbearbeitung speichert z.B. im Verzeichnis Photoshop Express – die Bilder bleiben dort.

Also speichert F-Spot jedes Bild nur einmal. Damit trotzdem Übersichten nach Ihren Wünschen angeordnet werden können, speichert die App zu jedem Bild “Metadaten” (=Zusatzinformationen):

  • Technische Informationen kommen automatisch: Aufnahmedatum und -zeit ergeben sich aus dem Dateinamen; der Ort der Aufnahme (GPS) kommt aus der Kamera (wenn sie dafür eingestellt ist); das Verzeichnis (Ort der Speicherung) legt die speichernde App fest.
  • Persönliche Informationen können Sie selbst ergänzen: Favoriten (Lieblingsbilder); Alben (thematische Zuordnung); “Tags” (“Etiketten” für die Suche mit Schlagwörtern); Bewertungen (1-5 Sterne); geschützt (nur mit PIN / Fingerabdruck erreichbar).

Sie müssen Ihren Bildern keine persönlichen Informationen zuordnen, allerdings können Sie sie dann nicht für die Übersichten einsetzen. Sie können die Zuordnung beliebig später vornehmen, für ausgewählte oder viele Bilder.

Achtung: Wenn Sie schon Erfahrungen mit anderen Galerie-Apps haben, müssen Sie evtl. umdenken – zugunsten der Datensicherheit. Manche Galerien speichern Bilder mehrfach, z.B. das Original (von der Kamera) im Verzeichnis DCIM, zusätzlich eine Kopie im Verzeichnis für ein Album. Das verbraucht mehrfachen Speicherplatz, nämlich für Original und jede Kopie. F-Stop Gallery speichert jedes Bild nur einmal – wenn Sie dieses einzige Exemplar (das Original) löschen, verschwindet es aus den Übersichten (es ist dann nur noch im Papierkorb von F-Stop Gallery).

Lesen Sie im folgenden Teil, wie es gemacht wird.

Kamera- und Galerie-Apps

  1. Kamera und Galerie – ein flexibles Team
  2. Google Fotos ist mehr als eine Galerie
  3. F-Stop Gallery – schlank, schnell, professionell
  4. F-Stop Gallery – so wird’s gemacht>


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2 Gedanken zu “F-Stop Gallery – schlank, schnell, professionell”

  • Moin!
    Ich nutze Android One auf einem Nokia 8.1 und habe mich , wie in diesem Artikel beschrieben, für die F-Stop Pro Galerie entschieden, da die Stock-Galerie “Fotos” von Google nicht nach meinen Wünschen/Erfordernissen funktioniert.
    Nun zum Problem: Nutze ich die Stock-Kamera von Google, mit der ich sehr zufrieden bin, ist diese offenbar nicht mit der F-Stop-Galerie verknüpft.
    D.h. es öffnet sich schlicht keine Galerie-App (die “Fotos” habe ich deaktiviert), wenn ich von der geöffneten Kamera-App aus auf den entsprechenden Galerie-Button klicke. Als Mini-Vorschau ist das frisch geknipste Foto allerdings wie gewohnt unter dem Galerie-Button zu sehen.
    Gibt es ja eine Lösung für?
    Gruß
    Bernd

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