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Basis-Einrichtung: SIM-Karte, WLAN, Google-Konto, Zubehör

Basis-Einrichtung zum Funktionieren des Smartphones

Im Auslieferungszustand ist das Smartphone zwar technisch komplett, aber zur Basis-Einrichtung gehören noch die Vereinbarungen, die an den Nutzer gebunden sind und die der Hersteller nicht liefern kann. Mindestens muss der Zugang zum Mobilfunknetz (per SIM-Karte) eingerichtet werden, zusätzlich evtl. der Zugang zum Festnetz per DSL-WLAN. Um Apps beziehen zu können, muss ein Google-Konto vorhanden sein oder ggf. eingerichtet werden. Wenn möglich sollte der Speicher mit einer SD-Karte erweitert werden.

SIM-Karte und Speicherkarte sind oft unter der Rückenabdeckung und unter dem Akku zugänglich:
Zur Basis-Einrichtung sind SIM-Karte, Akku und evtl. Speicherkarte nötig

Basis-Einrichtung: SIM-Karte

Eine SIM-Karte gehört zur Basis-Einrichtung, damit das mobile Tefonieren und das mobile Internet überhaupt möglich werden. Alle Smartphones haben einen “Slot” (= Steckplatz oder Karteneinschub) für eine SIM-Karte. Tablets gibt es mit oder ohne SIM-Karten-Steckplatz (Tablets ohne SIM-Karte können nur per WLAN ins Internet). Die SIM-Karte (mit PIN und Super-PIN bzw. PUK) bekommen Sie von Ihrem Tarifpartner (nicht vom Geräte-Hersteller). Die SIM-Karte speichert die Zugangsberechtigung des Smartphones in ein Mobilfunknetz, sie ist die technische “Kopie” des Mobilfunkvertrags.

“PIN” ist die Persönliche Identifikations Nummer, sie dient dem Schutz gegen unberechtigte Benutzung. Wenn die PIN drei Mal falsch eingegeben wurde, z.B. von einem unberechtigten Finder, bleibt das Gerät gesperrt. “PUK” ist der Personal Unblocking Key. Super-PIN oder PUK können anstelle der PIN eingegeben werden, wenn das Gerät (nach ungültiger PIN) gesperrt wurde. Empfehlung: Schreiben Sie die PIN sowie Super-Pin bzw. PUK auf einen Zettel für Ihr Portemonnaie, damit Sie notfalls unterwegs Ihr Gerät entsperren können.

Die PIN ist jedesmal einzugeben, wenn das Gerät ganz ausgeschaltet war und nun wieder in Betrieb genommen wird. Aus dem Standby, d.h. wenn nur der Bildschirm ausgeschaltet war wird die PIN nicht abgefragt. Ohne SIM-Karte bzw. ohne Eingabe der PIN zeigt der Bildschirm, dass nur Notrufe (110 und 112) möglich sind.

Mehr Infos zu den Tarifen und Netzen finden Sie auf den Seiten zum Tarif.

Format der SIM-Karte: Üblicherweise ist die SIM-Karte Teil einer Plastikkarte (so groß wie eine Scheckkarte). Mit Hilfe vorbereiteter Sollbruchstellen lässt sich die SIM-Karte aus der Plastikkarte herausbrechen. Oft sind Sollbruchstellen für unterschiedliche Formate vorbereitet (“normale” Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM). Achten Sie darauf, dass die herausgebrochene SIM-Karte genau in den Slot im Gerät passt. Wenn die SIM-Karte zu klein ist, können Sie sie mit einem Adapter vergrößern; wenn sie zu groß ist, kann Ihr Tarifpartner sie tauschen. Wenn die Größe nicht passt, kann eine teure Reparatur nötig werden.

Zum Einsetzen der SIM-Karte beachten Sie bitte die Anleitung im Handbuch: Wo im Gehäuse ist der Slot für die SIM-Karte, wie wird die Abdeckung geöffnet? Bei Smartphones: oft nach Öffnen der rückwärtigen Verkleidung, unter dem Akku. Bei Tablets und einigen Smartphones: oft am Rand des Geräts, hinter kleinen Kunststoff-Klappen. Manche sind mit dem Fingernagel zu öffnen, andere mit einem Spezialwerkzeug (z.B. ein “Auswurfstift”, also eine Art Nadel mit Griff, unbedingt aufbewahren!).

Mit der eingebauten SIM-Karte können Sie Telefon. SMS und alle Internet-Funktionen nutzen. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Ihrem Mobilfunk-Tarif ab (Laufzeit- oder Prepaid-Vertrag). Evtl. ist es güstiger, für die Einrichtung WLAN (s.u.) zu benutzen.

Basis-Einrichtung: Internet per WLAN

Für viele Nutzer gehört auch WLAN zur Basis-Einrichtung, damit sie den Komfort des mobilen Geräts mit den günstigen Kosten der DSL-Flatrate kombinieren können. Die Einrichtung des Smartphones kann wahlweise über WLAN oder Mobilfunk erfolgen. Die einzige Bedingung ist der Zugang zum Internet. Egal auf welchem Weg jetzt die Einrichtung erfolgt – für die spätere Nutzung spielt das keine Rolle.

WLAN ist auch nach Abschluss der Einrichtung nützlich, z.B. um das mobile Gerät mit dem PC zu synchronisieren. Das ist die gegenseitige automatische oder halbautomatische Aktualisierung von Adressen, E-Mails, Kalender-Eintragungen, Fotos, Dateien etc.

Im Handbuch sind meist mehrere Wege für die Herstellung einer Verbindung beschrieben. Ziel bei allen Wegen ist, dem Router mitzuteilen, dass genau dieses mobile Gerät zum Internet-Zugang berechtigt ist.

Das mobile Gerät muss wissen, bei welchem WLAN-Router es sich mit welchem Schlüssel “ausweisen” muss. Vorbereitung: Erstens muss der Name des Netzwerks (auch “SSID” genannt) bekannt sein (falls in der Umgebung mehrere Netzwerke aktiv sind und angezeigt werden). Zweitens muss der Netzwerk-Schlüssel des WLAN-Routers bekannt sein. Oft steht der Netzwerk-Schlüssel auf dem Gehäuse des Routers (z.B. Rückseite). Falls Sie eine Änderung vorgenommen haben, haben Sie die hoffentlich dokumentiert. In Hotels oder anderen “offenen” WLANs können Sie Namen und Netzwerkschlüssel erfragen. So richten Sie die WLAN-Verbindung ein:

Einstellungen >> Verbindungen >> WLAN einschalten >> WLAN-Einstellungen

“WLAN Scannen” erfolgt automatisch innerhalb weniger Sekunden. Als Ergebnis werden die in der Nähe gefundenen Netzwerke angezeigt. Die Anzeige ist nach Signalstärke sortiert, meist ist die erste Listenposition Ihr Zugang (wegen der räumlichen Nähe). Tippen Sie jetzt auf den Namen des gewünschten WLAN-Netzwerks. Tragen Sie in das erscheinende Formular bei “Passwort” den Netzwerk-Schlüssel ein und bestätigen Sie das mit “OK”. Jetzt wird in der Liste der Netzwerke unter dem Netzwerk-Namen der Status “verbunden” angezeigt.

Sie können die Verbindung testen, indem Sie den Browser aufrufen und zu einer Webseite gehen. Oder Sie rufen eine App auf, die aktuelle Infos aus dem Internet verwendet, z.B. Nachrichten, Wetter, E-Mail.

Basis-Einrichtung: Google-Konto für Apps

Die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Smartphones liegt in den Apps (der Umgang mit Apps wird auf den Seiten Apps verwalten beschrieben). Einige Apps sind bereits beim Kauf des Smartphones installiert, weitere werden (später) gewünscht. Die normale Bezugsquelle für Apps ist der Google Play Store. Das ist eine Art “Internetshop”, über den die Apps unterschiedlicher Entwickler vertrieben werden, kostenlos und kostenpflichtig. Wer den Google Play Store benutzen will, muss dort registriertes Mitglied sein, d.h. ein “Konto” oder einen “Account” haben.

Wer schon einen Google-Account für andere Google-Dienste hat (z.B. Google+, YouTube, Kontakte, Kalender o.ä.), kann den auch für das Smartphone nutzen. Ob Sie schon einen Google-Account haben, können Sie daran erkennen, dass Sie eine E-Mail-Adresse bei Google (name@gmail.com oder name@googlemail.com) und ein Passwort haben. Wer noch keinen Account hat, kann ihn schnell und kostenlos einrichten. Das wird hier beschrieben.

Für die Einrichtung eines Accounts benötigen Sie den Internet-Zugang per Smartphone, Tablet oder PC. Es spielt keine Rolle, ob das Gerät Ihr eigenes oder ein “befreundetes” Gerät ist. Wichtig ist nur der Zugang mit SIM-Karte über ein mobiles Netz oder per WLAN / Festnetz.

Google-Account per Smartphone / Tablet einrichten

  • Gehen Sie auf “Einstellungen”, dort auf “Konten”
  • Tippen Sie auf “Konto hinzufügen”
  • Tippen Sie auf “Google”
  • Ab jetzt lassen Sie sich vom Formular führen

Google-Account per PC einrichten

  • Mit dem Browser auf die Seite google.de gehen
  • Rechts oben auf der Seite auf die Schaltfläche “Anmelden” klicken
  • Text-Link “Konto erstellen”
  • Formular ausfüllen: Name, Nutzername, Passwort, Geburtsdatum, Geschlecht, Mobiltelefon, aktuelle E-Mail-Adresse, Captcha “erraten”, Standort (Land)
  • Ab jetzt lassen Sie sich vom Formular führen

Meine Empfehlung zum Schutz der Privatsphäre: Ohne Google-Account können Sie keine Apps aus dem Google Play Store installieren (auch keine kostenlosen), d.h. ohne Google-Account könnten Sie das Smartphone nur sehr eingeschränkt nutzen. Wenn Sie keinen Datenkraken füttern wollen, müssen den Account aber nur mit minimalen Daten füllen, und Sie müssen den Account außerhalb der Android-Welt nicht nutzen.

Google bietet an, mit Hilfe des Accounts das Smartphone mit Google zu “synchronisieren”, z.B. App-Daten, Gmail, Google Drive, Google Play Books, Google Play Kiosk, Google Play Movies, Google+. Diese voreingestellte Synchronisation können Sie so deaktivieren:

Einstellungen >> Konten >> Sync-Einstellungen >> alle unerwünschten Häkchen entfernen.

Hinweis: Datensicherung ist grundsätzlich sinnvoll, dafür bietet sich die Synchronisation mit dem eigenen PC / Notebook an.

Aktualität der Software prüfen

Vielleicht lag Ihr Gerät schon eine Weile im Lager. Sinnvoll ist die Prüfung der Geräte-Software: Ist die aktuelle Version installiert? Sie rufen das Einstellungs-Menü auf:

Einstellungen >> Optionen >> Geräteinformationen >> Software-Aktualisierung >> Software-Update >> Jetzt aktualisieren

Es erscheint eine Meldung: “Auf Updates prüfen”. Wenn danach z.B. als Ergebnis der Prüfung erscheint “Die neuesten Updates sind bereits installiert”, ist alles aktuell. Andernfalls lassen Sie sich vom Dialog führen.

Basis-Einrichtung: Allgemeine Apps installieren

Unabhängig von den konkreten Aufgaben des Smartphones gibt es ein paar Apps, die zur Grundausstattung gehören. Auf der Seite Basis-Apps für Komfort und Sicherheit sind auch “Basis-Apps für Komfort und Sicherheit” zusammengestellt, die ich als Grundausstattung empfehle. Die Anleitung dafür gibt es auf der Seite Apps installieren.

Sinnvolles Zubehör

Zur sinnvollen Basis-Einrichtung gehört auch Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zubehör gibt es von Fremdherstellern, z.B. von Ihrem Telefon-Provider, im Internet oder bei Elektronik-Discountern.

Wenn Ihr Smartphone einen Slot für eine Speicherkarte hat, sollten Sie diese Speichererweiterung möglichst vor der Installation der Apps vornehmen. Speicherkarten sind normalerweise nicht im Lieferumfang enthalten. Deren Kapazität sollte mit 8 GB bis 32 GB für den Anfang ausreichend groß sein. Prüfen Sie z.B. im Handbuch, welche SD-Karte kompatibel ist, z.B. microSD oder microSDHC und welche maximale Speicherkapazität möglich ist (z.B. 32 GB oder 64 GB). Wichtig: Legen Sie die SD-Karte ein, wenn das Gerät ausgeschaltet ist, sonst wird sie evtl. nicht erkannt.

Eine Tasche und eine Displayschutz-Folie schützen das Gerät und dienen der Werterhaltung. Taschen können Sturz-Schäden reduzieren, Folien schützen das Display vor Kratzern und können evtl. teuren Display-Austausch vermeiden. Wenn Sie die Folie im Shop aufziehen lassen, vermeiden Sie hässliche Staubeinschlüsse und Luftblasen.

Wer sein Gerät für die Navigation nutzen will, braucht eine Autohalterung sowie ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder.


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