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Apps bezahlen

Kostenlos oder kostenpflichtig – irgendwie muss man alle Apps bezahlen. Mit Zugeständnissen oder Zahlungsmethoden.

Geschäftsmodelle: Apps bezahlen, aber wie?

Entwickler finanzieren sich über unterschiedliche Geschäftsmodelle, z.B.

  • Verkauf: Die Nutzer zahlen meist einmalige Kaufpreise, seltener werden laufende Abo-Gebühren für die Nutzung gefordert.
  • „Freemium“-Modell (Free + Premium): Dauerhaft oder für einen begrenzten Test-Zeitraum ist die Basisversion einer App kostenlos, zusätzliche Funktionen müssen kostenpflichtig freigeschaltet werden.
  • „In-App-Käufe“: Die Nutzung der App wird durch „Angebote“ unterbrochen oder behindert, andere Apps oder Waren sollen gekauft werden; für die Vermittlung bekommt der Entwickler eine Provision.
  • Werbung: Die Nutzung der App wird durch „Anzeigen“ unterbrochen oder behindert, die vom „Inserenten“ bezahlt werden.
  • „Spionage“: Die App fordert Berechtigungen über die technische Notwendigkeit hinaus; diese Rechte werden missbraucht, indem Daten aus der Privatsphäre des Nutzers kopiert und „verwertet“ werden.
  • Kombination: Diese und weitere Ansätze werden kombiniert, ohne dass der Nutzer das erkennen oder vermeiden kann.

Viele der kostenlosen Apps sind „sauber“, sie erfüllen unauffällig ihre Aufgabe. Andere nerven mehr oder weniger. Ich habe nicht den Eindruck, dass es vom Preis der App abhängt, welche Zugeständnisse man machen muss.

Apps bezahlen – mit Passwort absichern

Die meisten Apps im Google Play Store sind „kostenlos“ in dem Sinne, dass der Nutzer dafür nicht direkt bezahlen muss. Seit einiger Zeit vermeidet Google die Beschreibung „kostenlos“, wohl wegen der möglichen Folgekosten (s. Geschäftsmodelle). Bei kostenpflichtigen Apps wird der Preis bereits in der Liste der Suchergebnisse genannt.

Sie müssen kostenlose Apps bezahlen, wenn Sie auf „Upgrade“ klicken. Das sollten Sie vermeiden, wenn Ihnen die kostenlose Version genügt! Verleihen Sie Ihr Smartphone schon mal, z.B. in der Familie? Auch die sonst vertrauenswürdigen Nutzer sollten ungewollte Upgrades vermeiden. Ob alle (Kinder?) vorsichtig genug sind? Solche Fehlbedienungen können Sie verhindern, indem Sie festlegen, dass jeder Kauf mit Gmail-Adresse und Google-Passwort „authentifiziert“ werden muss:

Google Play Store
>> Menü
>> Einstellungen
>> Authentifizierung für Käufe erforderlich
>> Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät

Kostenpflichtige Apps bezahlen

Typische Preise für kostenpflichtige Apps liegen in der Spanne von unter 1,00 bis 10,00 Euro, einmalig zu zahlen. Es gibt aber auch (gelegentlich) Preise über 50 Euro sowie Abos mit jährlicher Zahlung, z.B. manche Navigationssysteme.

Google fordert für die Benutzung des Google Play Store einen Google-Account (bzw. Google-Konto). Der Account ist mit einer kostenlosen E-Mail-Adresse (name@gmail.com oder name@googlemail.com) verbunden. Der Account kann auch für andere Google-Dienste genutzt werden kann. Er ist für kostenpflichtige und kostenlose Apps zwingend erforderlich. Über diesen Account erfolgt auch die Abrechnung anderer kostenpflichtiger Leistungen.

Bei kostenpflichtigen Apps haben Sie bei Google Play die Wahl zwischen mehreren Zahlungsmethoden:

  • Kreditkarten-Nummer bei Google hinterlegen (z.B. Visa, Mastercard, American Express). Auch „Prepaid-„Kreditkarten werden akzeptiert (das sind eigentlich Guthabenkarten, für die hohe Bankgebühren anfallen können).
  • Geschenkkarten / Gutscheincodes können im Einzelhandel für 15, 25 oder 50 Euro erworben werden und müssen dort „aktiviert“ werden (z.B. bei Drogeriemarkt-Ketten, Elektronik-Discountern, Kiosken und Tankstellen).
  • PayPal (die Zahlungsmethode, die über eBay bekannt wurde). PayPal wird nur für downloadbare Ware akzeptiert, wie Apps, Musik, Software – nicht für Hardware, wie Google-Smartphones.
  • Auch die direkte Abrechnung über die Telefonrechnung ist bei einzelnen Mobilfunkanbietern möglich, z.B. bei E-Plus, Deutsche Telekom, O2.
  • Google Play unterstützt nicht Überweisungen, Western Union, MoneyGram.

Andere Quellen (z.B. Amazon) haben evtl. weitere Zahlungsmetoden.

Wenn Sie eine kostenpflichtige App gekauft haben und feststellen dass sie Ihnen nicht gefällt, haben Sie bei Google ein Rückgaberecht innerhalb von 15 Minuten; dann wird Ihnen der Betrag gutgeschrieben. Das ist kurz – besser ist, vorher die kostenlose Version zu testen.

Die Nutzung von gekauften, kostenpflichtigen Apps auf anderen Android-Geräten ist möglich und zulässig, sofern dort der eigene Google-Account eingerichtet ist. Das ist z.B. beim Zweit-Gerät und beim Umsteigen auf ein anderes Gerät nützlich.


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