Auch im Smartphone nutze ich den Browser Firefox, wie schon lange im Computer. Aber im Smartphone gibt es oft bessere Lösungen. Warum und wann ich den Browser Firefox nutze.

Der Browser Firefox ist einer von mehreren Wegen

Der Browser Firefox im Internet

Sogar bei langjährigen Internetnutzern erlebe ich immer wieder, dass sie keinen Browser kennen: “Was ist ein Browser?”. Sie wissen z.B. nicht, ob sie ihre E-Mails per Browser oder per App benutzen. Ganz kurz: engl. “to browse” bedeutet stöbern, blättern, schmökern. Ein Browser ist eine App, mit deren Hilfe man Webseiten im Internet benutzen kann (finden, lesen und interagieren). Dafür muss man die Internet-Adresse der gewünschten Webseite in die Adresszeile des Browsers eintragen. Oder eine Suchmaschine findet die Adresse und trägt sie ein.

Bei schutzbedürftigen Informationen muss man sich außerdem als zugangsberechtigt “ausweisen”. Dafür benötigt man Zugangsdaten, üblicherweise eine Identifikation und ein Passwort. Z.B. kann man E-Mails nur abrufen, wenn man zur Identifikation die (veröffentlichte) E-Mail-Adresse eingibt und zur Authentifizierung das geheime Passwort. Damit sind die E-Mails (Inhalte, Absender, Empfänger, Sendedaten) geschützt. Fremde, die das Passwort nicht kennen, können eingehende E-Mails nicht lesen und sie können keine E-Mails mit diesem Absender schreiben.

Im Artikel Mit dem Smartphone ins Internet – ganz einfach habe ich die Möglichkeiten beschrieben, im Abschnitt “Software”.

Firefox ist eine von mehreren universellen Browser-Apps

Browser sind “universell”: Weil man jede gültige Internet-Adresse eingeben kann, sind sie für alle Webseiten und ggf. Zugangsdaten geeignet. Die Browser Firefox, Chrome, Opera, Internet und andere führen die Nutzer ins Internet.

Wer eine Webseite per Browser aufruft, kann Überraschungen erleben:

  • Entweder erkennt die Webseite, dass der Nutzer mit einem Smartphone unterwegs ist. Dann wird der Inhalt automatisch für das kleine Display optimiert (durch die Programmierng der Seite). Das wird z.B. als “mobile Version” der Webseite bezeichnet.
  • Oder die Webseite ist nicht so flexibel programmiert. Dann wird der Inhalt einfach von der Computergröße auf die Smartphone-Größe verkleinert und ist nur sehr mühsam zu lesen.

Es ist eine Tendenz erkennbar, dass immer mehr Webseiten flexibel eine “mobile Version” anbieten. Aber von mobilen Seiten als Standard sind wir noch weit entfernt.

Viele spezielle Apps brauchen den Browser Firefox nicht

Jede der speziellen Apps stellt die Inhalte der Webseite für das kleine Smartphone-Display dar, z.B. einer Internet-Zeitung, eines Internet-Portals, eines Internet-Shops, eines E-Mail-Providers. Wenn man die App aufruft, landet man direkt beim Anbieter der Information.

“Spezielle” Apps sind so programmiert, dass sie nur diese eine bestimmte vorgegebene Webseite aufrufen können und dass sie ggf. Zugangsdaten des Nutzers für diese Webseite speichern können. Das ist einerseits sehr komfortabel, man erspart sich die mühsamen Eingaben per Tastatur. Andererseits ist das sehr gefährlich, weil auch unberechtigte Finder oder Diebe den gleichen Komfort nutzen können und das Passwort nicht kennen müssen. Zum Schutz sollte man erstens das Smartphone nicht “überall rumliegen lassen” und zweitens eine sichere Bildschirmsperre einrichten.

Der Browser Firefox ist meine Wahl fürs Suchen und Surfen

Mein Samsung Smartphone kam mit zwei Browsern: Chrome (von Google) und Internet (von Samsung).

Chrome vermeide ich aus Prinzip, weil der von Google kommt und ich Google nur möglichst wenig über mich mitteilen will. Wenn ich gelegentlich von Komfort-Vorteilen dieses Browsers höre oder lese, lasse ich mich davon nicht “kaufen”.

Ebenso vermeide ich die Google-App (mit der Spracheingabe “OK Google”). Die App “lauscht” ständig mit, wenn sie eingeschaltet ist. Anders könnte sie den Sprachbefehl “OK Google” nicht erkennen. Diese App habe ich von meiner Startseite entfernt. Ich würde sie sogar vom Smartphone deinstallieren. Das geht aber nicht, weil sie als “Bloatware” fest installiert ist, ebenso wie Chrome und Samsung Internet. Und um Sprache anstelle der Tastatur einzugeben, kann ich das Mikrofon meiner Tastatur einsetzen (das aber auch wieder Google für die Spracherkennung benutzt).

Über Samsung Internet habe ich wenig gehört, dieser Browser interessiert mich nicht wirklich.

Ich entscheide mich für den Browser Firefox, weil der im Browsermarkt relativ große Marktanteile hat, weil er mit seinen Weiterentwicklungen in Vergleichsberichten immer wieder gelobt wird, weil ich ihn vom PC her kenne und dort gute Erfahrungen gemacht habe.

Obwohl ich von Firefox überzeugt bin, nutze ich viele spezielle Apps – hauptsächlich wegen des Komforts mit den Internet-Adressen. Firefox ist meine Wahl, wenn ich im Internet suchen oder surfen will, wenn ich also noch nicht weiß, wo ich welche Inhalte finden kann. Beispiele:

  • Meine E-Mails kann ich mit einer E-Mail-App oder über Firefox lesen und senden – ich benutze die E-Mail-App.
  • Wenn ich eine Reise plane, mische ich Firefox und Apps; Firefox und die Suchmaschine Startpage liefern allgemeine Informationen; für Navigation, Hotelbuchung, Fahrpläne verwende ich spezielle Apps.
  • Nachrichten lese ich nur per App.

Es muss nicht immer Google sein

  1. Auf Google können Sie verzichten
  2. Mit StartPage suchen statt mit Google
  3. Der Browser Firefox im Vergleich

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