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Das Smartphone und die Cloud

So funktioniert die „Cloud“

Während Sie diesen Beitrag lesen, benutzen Sie die „Cloud“ – vielleicht ohne dass Ihnen das bewusst ist. „Cloud“ wird das Computernetz genannt, das die Kommunikation im Internet erledigt. „Cloud“ (englisch) bedeutet „Wolke“: In diesem Denkmodell ist das Internet „über uns in den Wolken“. Jemand lädt Informationen „nach oben“, das wird „Upload“ genannt. Andere laden die Informationen „nach unten“ auf ihre Smartphones, Tablets oder Computer, das wird „Download“ genannt. Konkret: Ich (als Autor) habe diesen Beitrag per „Upload“ im Internet veröffentlicht; Sie und viele andere (als Leser) können ihn per „Download“ lesen.

Die Beteiligten sind also die Autoren (sie liefern die Inhalte), die Konsumenten (sie lesen, hören, sehen die Inhalte) und die Provider (= „Versorger“, sie stellen die Technik dafür zur Verfügung).

In der Cloud gibt es nicht nur Beiträge wie diesen. Auch E-Mails werden über die Cloud vermittelt, Wetter-Vorhersagen, Fernsehprogramme, Presse und Nachrichten, Landkarten, Lexika, Computerkapazität u.v.m. – alles was das Internet so bietet.

Cloud und Verbindungen

Ihr Smartphone kann auf unterschiedlichen Wegen kommunizieren. In die Cloud führen seine Antennen für das Mobilfunknetz (Internet, Telefon und SMS) und das Festnetz (WLAN).

Die meisten Inhalte des Internet / der Cloud sind frei zugänglich: Jeder Nutzer soll und darf die Informationen abrufen. Daneben gibt es einen kleinen Bereich mit geschützten Inhalten; Zugang hat nur, wer seine Berechtigung nachweisen kann, z.B. mit Namen und Passwort.

Kunden („Clients“) und Dienstleister („Server“)

Im Internet gibt es Kunden und Dienstleister. Die Kunden sind wir mit unseren Smartphones, Tablets oder Computern. Die Dienstleister sind Internetfirmen, wie Netzbetreiber, E-Mail-Anbieter, Suchmaschinen, soziale Netzwerke etc. Die Computer der Dienstleister werden „Server“ genannt, unsere Smartphones und Computer werden „Clients“ genannt.

Die Server haben zwei Aufgaben:

  • Sie speichern Daten, die die Kunden dort abliefern (Upload) und wieder abholen (Download). Z.B. fotografiert der Nutzer Urlaubserinnerungen, überträgt sie zum zentralen Server und sieht sie nach der Rückkehr wieder an; und seine Freunde / Familie können die Reise darüber verfolgen, wenn er es ihnen erlaubt.
  • Sie verarbeiten Daten, wenn die Smartphones dafür zu schwach sind. Z.B. diktiert der Nutzer einen Text und überträgt die Schallwellen zum Server (Upload). Dort können starke Computer die Sprache analysieren und in Buchstaben „übersetzen“. Das Ergebnis wird zum Smartphone gesendet (Download), der Nutzer kann sie mit der Tastatur weiter bearbeiten, als hätte er sie selbst getippt.

Für die Uploads und Downloads werden Gebühren für die Nutzung des Netzes fällig.

Viele der Daten in der Cloud sollen öffentlich zugänglich sei, z.B. weil sie für Produkte oder Unternehmen werben, weil sie öffentliche Informationen anbieten. Vertrauliche Daten (z.B. private Daten oder interne Daten von Unternehmen) dürfen nur von Berechtigten benutzt werden, sie sind vor öffentlichem Zugriff zu schützen. Der Zugang zu vertraulichen Daten wird üblicherweise mit Namen und Passwörtern geschützt. Namen beschreiben, um wessen Daten es geht; Passwörter weisen die Zugangsberechtigung aus – nur wer das Passwort kennt, ist zum Zugriff berechtigt.

Wenn ein Smartphone als Client auf Daten beim Server zugreifen will, muss sich der Client als berechtigt ausweisen. Der Client muss dabei das Passwort nennen. Der Server prüft das Passwort und gewährt nur Zugang, wenn es das richtige Passwort ist.

Beispiele, Auswirkungen und Alternativen

Das Smartphone kann auch im Nahbereich per Bluetooth oder NFC Signale austauschen. Es kann GPS-Signale von den Navigations-Satelliten und evtl. Sendungen für das eingebaute UKW-Radio empfangen. Es kann Infrarotstrahlen senden und z.B. eine Fernbedienung ersetzen. Außerdem kann Ihr Smartphone auch Aufgaben ganz ohne Außenverbindungen erfüllen. Sie können z.B. fotografieren, mit Büroprogrammen schreiben und rechnen, Handbücher oder eBooks lesen.

In der folgenden Tabelle sind einige Anwendungen zusammengestellt, für die die Cloud (ONline) oder das lokale Gerät (OFFline) benutzt werden kann:

Anwendung ON OFF
Surfen – Suchen im Internet ON
E-Mails senden und empfangen ON
E-Mails speichern und organisieren ON OFF
Anschriften ON OFF
Kalender ON OFF
Datensicherung der mobilen Geräte ON OFF
Rechenkapazität auf großen Servern ON
Büroaufgaben, wie schreiben, rechnen ON OFF
Dezentraler Zugriff auf zentrale Daten, z.B. bei Team-Arbeit ON
Spracherkennung ON
Navigation ON OFF
Nachrichten, Aktuelles ON
Fotos und Videos aufnehmen OFF
Fotos und Videos veröffentlichen ON

Es gibt also Anwendungen, für die die Cloud unverzichtbar ist. Andere Anwendungen kommen ohne die Cloud aus. Wieder andere Anwendungen haben die Wahl zwischen ONline- und OFFline-Nutzung.

Die Cloud ist nicht nur nützlich. Lesen Sie im nächsten Beitrag, welche Probleme und Risiken die Cloud mit sich bringt.

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