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Verbindung im Nahbereich

Vielseitige Verbindung im Nahbereich

Smartphones können auch in direkter Nähe kommunizieren, nicht nur „mit der weiten Welt“ per Mobilfunk- oder Festnetz. Um die Möglichkeiten dieser Nah-Verbindung geht es hier.

Smartphones können mit dem stationären Computer verbunden werden, um auf dessen Internet-Anbindung (z.B. Festnetz-DSL) zuzugreifen, um auf dessen Speicherkapazität Daten zu sichern, um stationäre und mobile Daten zu synchronisieren:

  • Wenn der Internet-Zugang des Smartphones über den Computer erfolgt, sind zwei Tarife betroffen: Die Verbindung des Computers übernimmt einen Teil des Smartphone-Bedarfs, der Mobilfunktarif des Smartphones kann auf ein kleineres Datenvolumen reduziert werden.
  • Software: Die Betriebssysteme / Treiber und geeignete Software / Apps müssen die Verbindung unterstützen.

Ergänzend können Smartphones mit ganz anderen Geräten verbunden werden, z.B. zeitweise im Auto mit der Freisprechanlage und dem Autoradio per Bluetooth, z.B. regelmäßig in der Wohnung zur Fernsteuerung von Fernseher & Co per Infrarot, z.B. gelegentlich an der Kasse zum Bezahlen per NFC. Diese Verbindungen betreffen keinen Tarif und verursachen keine Kosten, weil das Mobilfunknetz nicht benutzt wird.

Für die Verbindung im Nahbereich stehen mehrere Verbindungs-Techniken zur Verfügung, die zum Teil gegeneinander ausgetauscht werden können.

Kabel-Verbindung

USBUSB-SteckerUSB: Die Kabel-Verbindung ist leistungsfähig und einfach, sie ist wegen unterschiedlicher Stecker „begrenzt vielseitig“. Die Begrenzung ergibt sich aus der Notwendigkeit des Kabels, der Unterschiedlichkeit der Stecker und der Länge des Kabels. Die Vielseitigkeit wird durch Stecker und Ports („Steckdosen“) hergestellt.

Bei USB gab es Entwicklungsstufen, ausgedrückt als „Standards“ für Datenübertragungsraten: USB 1.1, USB 2.0, USB 3.0. Je höher die Nummer, desto höher ist die Datenübertragungsrate – Aktuell findet ein Umbruch von USB 2.0 auf USB 3.0 statt. Verbindungen mit allen Versionen existieren nebeneinander.

Das Smartphone hat normalerweise einen Port für Micro-USB („USB“ steht für „Universal Serial Bus“, also für eine universelle Schnittstelle). Herstellerspezifische Stecker werden zum Glück immer seltener. Das rechte Foto zeigt oben mögliche Smartphone-Stecker (von links: gerätespezifisch / Micro-USB / Mini-USB) und unten – am anderen Ende des Kabels – den USB-Stecker zum PC.

Der Port für das Kabel wird normalerweise auch für das Ladekabel genutzt; dafür ist er noch unverzichtbar. Andere („induktive“) Ladetechniken werden entwickelt, sind aber noch die absolute Ausnahme. Außerdem kann das Kabel für die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder verwendet werden – für Navigation bzw. Unterhaltung.

Manche Smartphones haben einen TV-Ausgang hat für die Verbindung zum Fernsehgerät.

VerbindungUSB als Standard-Verbindung ist für die Vielseitigkeit unverzichtbar. Am Smartphone ist Micro-USB Standard, das verbundene Gerät hat meist USB-Stecker.

WLAN – Funk-Verbindung zum stationären Festnetz

WLANDie lokale Funk-Verbindung zwischen dem WLAN-Router und stationärem Computer kann auch für die Verbindung mit Smartphones und Tablets verwendet werden (deren WLAN-Ausstattung ist Standard). Die Verbindung ist leistungsfähig, sie hat nicht die Entfernungs-Begrenzungen eines Kabels, die Funk-Verbindung reicht durch mehrere Wände / Räume, je nach Bauweise. Zur Orientierung: Die Reichweite deckt etwa 10 bis 30 Meter ab.

Auch bei WLAN gab es Entwicklungsstufen, ausgedrückt als „Standards“ für Datenübertragungsraten: 802.11a, 802.11b, 802.11g, 802.11n. Je höher der Buchstabe, desto höher ist die Datenübertragungsrate – 802.11n ist der aktuell verbreitete Standard. Die Stufen existieren nebeneinander.

WLAN verbindet das Smartphone bequem und drahtlos mit PC und Internet. Ich nutze es für tägliche Synchronisation von Adressen, Kalender und ausgewählten Dateien, für das Surfen, für Updates und Datentransfer zum Smartphone am Schreibtisch.

Unterwegs benutze ich offene WLAN-Netze, soweit es nicht um sensible Daten geht, z.B. für touristische Informationen.

VerbindungWLAN ist zur Nutzung des DSL-Tarifs für Smartphones nützlich, für Tablets (z.T. ohne 3G) unverzichtbar.

Bluetooth – Funk-Verbindung bis 10 Meter

BluetoothZwei Geräte, die mit Bluetooth (auch als BT abgekürzt) ausgestattet sind, können miteinander verbunden („gepairt“) werden. Wenn der Pairing-Prozess einmal erfolgreich war, erkennen sich die Geräte gegenseitig automatisch, wenn sie eingeschaltet sind. Die Entfernung ist auf wenige Meter begrenzt, zur Orientierung bis ca. 10 Meter. Bluetooth kann anstelle einer USB-Verbindung für die gleichen Aufgaben eingesetzt werden. Die Daten werden langsamer übertragen als bei der Kabelverbindung. Beispiel: BT-Verbindung zwischen Smartphone und Freisprechanlage im Auto.

Auch bei Bluetooth gab es Entwicklungsstufen, je höher die Nummer, desto höher ist die Datenübertragungsrate – Bluetooth 1.0 Bluetooth 2.0, Bluetooth 3.0, Bluetooth 4.0. Bluetooth 4.0 ist der aktuelle Standard. Die Stufen existieren nebeneinander.

VerbindungBluetooth nutze ich für die drahtlose Verbindung zur Freisprechanlage im Auto (die Verbindung mit dem Computer mache ich über WLAN).

Infrarot – Funk-Verbindung bis 5 Meter

InfrarotZwei Geräte, die mit Infrarot (auch als IR abgekürzt) ausgestattet sind, können miteinander verbunden werden. Die Enfernung ist kürzer, die Geschwindigkeit geringer. Zwischen den Geräten muss Sichtkontakt bestehen. Infrarot ist keine Standard-Ausstattung. Infrarot wird durch das später entwickelte Bluetooth ersetzt. Ein Smarphone mit Infrarot kann ggf. als TV-Fernbedienung genutzt werden.

VerbindungInfrarot brauche ich nicht. Es reizt mich nach älteren Erfahrungen nicht, der Sichtkontakt war zu anfällig.

Verbindungen zur Unterhaltungselektronik

TV-OutGelegentlich sollen Smartphones oder Tablets mit der Unterhaltungselektonik (TV, HiFi) verbunden werden. Die vielseitigen Datenquellen des Smartphones (Internet und Speicher) können mit der besseren Wiedergabequalität der Unterhaltungselektronik (Ton und Bild) kombiniert werden.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: HDMI, TV-Out oder mittels eines MHL-Adapters oder drahtlos mittels DLNA oder über Set-Top-Boxen der Hersteller.

Welche Verbindung Sie nutzen können, hängt von der Hardware ab. Nicht alle Smartphones und Tablets sind dafür ausgestattet. Wollen Sie auf ein TV-Out-Kabel oder einen MHL-Adapter zurückgreifen, vergewissern Sie sich beim Kauf, dass das jeweilige Kabel beziehungsweise der Adapter auch mit ihrem Gerät kompatibel ist.

Lesen Sie zu diesem Thema auch meine Seite Unterhaltung mit dem Smartphone

VerbindungFür die Verbindung zur Unterhaltungselektronik habe ich keinen Bedarf.

NFC – Funk-Verbindung bis 20 Zentimeter

NFCSmartphones können mit speziellen Kassenterminals kommunizieren („Near Field Communication“), um kleinere Beträge ohne großen Aufwand zu bezahlen. Zwischen beiden Geräten wird für den Zahlvorgang eine Funkstrecke über wenige Zentimeter aufgebaut.

Voraussetzung: Das Smartphone hat ein NFC-Modul, das ist noch keine Standard-Ausstattung. Handel und Banken beginnen erst mit dem Aufbau der NFC-Infrastruktur. Es gibt Diskussionen und Sicherheitsbedenken zum das NFC-System als Zahlungsmittel.

Ein Beispiel für andere NFC-Einsätze: Chip im Auto zur halb-automatischen Aktivierung der Freisprechanlage beim Einsteigen. Solche Anwendungen können „ganz nett“ sein.

VerbindungNFC als Zahlungsmittel will ich nicht und ist auch noch kaum nutzbar – bisher geringe Verbreitung.


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