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Schreiben und Sprechen

Schreiben

E-Mails, SMS, Notizen, Formulare – überall sind Texte, Zahlen, Zeichen, Befehle einzugeben. Schreiben ist wegen der kleinen Tastatur nicht die starke Seite der Smartphones.

Schreiben setzt keine besondere Hardware-Ausstattung voraus, denn Tastaturen sind „virtuell“. Sie werden in das Display eingeblendet, wenn sie gebraucht werden, d.h. wenn Sie dort auf das Display tippen, wo die Eingabe erwartet wird. Lediglich die Größe des Displays spielt eine Rolle: Je größer das Display ist, desto größer kann die Tastatur sein.

Anmerkung: Wenn ich viel Text schreibe (z.B. Webseiten wie diese), nehme ich den PC. Wenn ich unterwegs mehr schreibe (z.B. E-Mails, Notizen), nutze ich die Spracherkennung.

Schreiben auf dem kleinen Display ist mühsam, unter anderem, weil die virtuellen Tasten sehr klein sind und man unbeabsichtigt gleichzeitig mehrere Tasten berühren kann. Zur Erleichterung gibt es unterschiedliche Tastaturen:

  • Telefon-Tastatur: Alle Zeichen auf insgesamt 12 Tasten, Mehrfachbelegung jeder Taste
  • QWERTZ-Tastatur im HOCHformat: Anordnung der Tasten wie bei einer Schreibmaschine – sehr kleine Tasten,
  • QWERTZ-Tastatur im QUERformat: Anordnung der Tasten wie bei einer Schreibmaschine – etwas größere Tasten,
  • weitere Sondertastaturen, situationsabhängig.

Aus Platzgründen zeigt eine Tastatur nicht alle Zeichen gleichzeitig; mit Umschalttasten können z.B. spezifische Tastaturen für große / kleine Buchstaben, Ziffern, Satz- und Sonderzeichen, Smilies gewählt werden. Sollte Ihre Wunsch-Tastatur nicht auf Ihrem Gerät sein, lässt sie sich wahrscheinlich als App nachrüsten – Tastaturen sind nicht Teil der Hardware.

Sensor Die Auswahl ermöglicht es jedem, sein vertrautes Tastatur-Layout zu benutzen. Querformat bietet mehr Platz für jede Taste und mehr „Treffsicherheit“. Ein Sensor erkennt die Lage des Smartphones und blendet automatisch die richtige Tastatur ein. Alle Apps akzeptieren das HOCHformat, nicht alle akzeptieren das QUERformat. Der Ausschluss des QUERformats liegt dann nicht am Smartphone, sondern an der App.

Vielschreiber nutzen gern Eingabe-Methoden, die aus wenigen getippten Buchstaben ein Wort vorhersagen oder vervollständigen können. Empfehlung: Prüfen Sie, ob Ihre evtl. vertraute Methode angeboten wird. Erlernen einer anderen Methode kann zeitaufwändig und fehleranfällig sein.

Weitere Methoden, z.B. Wischen über die QWERTZ-Tastatur, Spracherkennung, Handschrifterkennung, automatische Fehlerkorrektur und Zeichensetzung und mehr sollen die Eingabe erleichtern. Empfehlung: Prüfen Sie die Angebote.

Schreiben und SprechenFür längere Texte nutze ich PC oder Spracherkennung; kürzere Texte wie Adressen, Eigennamen, Fachausdrücke, Fehler-Korrekturen schreibe ich per Tastatur.

Sprechen statt Schreiben

Unsere Sprache ist immer die gleiche, was das Gerät damit macht ist sehr unterschiedlich. Die Palette reicht von Sprachaufzeichnung über Spracherkennung bis zu Sprachbefehlen.

SoundSpeicherkarteSensorDer einfachste Umgang mit Sprache ist die bloße Sprachaufzeichnung wie beim Diktiergerät, die mit dem Mikrofon aufgenommen, gespeichert und akustisch über Lautsprecher wiedergegeben wird. Besondere Hardware ist dafür nicht nötig: Mikrofon und Speicherkapazität sind vorhanden.

Für die Technik viel aufwändiger ist die Spracherkennung, die die Tastatureingabe ersetzen soll. Sie ist hilfreich, wenn der Nutzer die Hände nicht frei hat oder den Blick nicht zum Smartphone wenden kann, z.B. beim Aufofahren. Einsatzbeispiele: Aufruf von Telefonnummern, Eingabe von Navigationszielen, Suche im Internet, Schreiben von E-Mails, SMS, Texten. Spracherkennung funktioniert besser, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, z.B. deutliche Aussprache, kurze Pausen zwischen den Wörtern, möglichst geringe Störgeräusche (Mund nah am Mikrofon).

WWWWLANSpracherkennung findet statt, indem das Smartphone die gesprochenen Wörter erkennt und in Buchstaben / Ziffern „übersetzt“, die dann wie getippte Zeichen auf dem Display angezeigt und weiter bearbeitet werden können. Spracherkennung ist für Computer eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Smartphones brauchen eine Verbindung zum Internet, weil die Schallwellen der Sprache zum Server im Internet gesendet werden und die erkannten Zeichen zum Smartphone zurück gesendet werden. Dafür wird entweder das Mobilfunknetz (oder WLAN) benötigt.

Spracherkennung ist für das Smartphone wesentlich aufwändiger als die bloße Sprachaufzeichnung (wie beim Diktiergerät). Groß-/Kleinschreibung, Fremdwörter, Fachbegriffe und Namen werden immer besser erkannt, Nacharbeit per Tastatur ist trotzdem oft nötig.

SoundSensorWWWWLANNoch mehr Anforderungen stellen Sprachbefehle. Bei Befehlen an das Smartphone muss der Nutzer relativ genaue Formulierungen verwenden, Umgangssprache ist oft nicht präzise genug. Beispiele: „Navigiere nach Hause“ oder „Wer ist der Bürgermeister von Hamburg?“.

Voraussetzung ist ein Mikrofon. Smartphones haben das Mikrofon für das Telefonieren; Tablets haben es nicht unbedingt.

SchreibenSpracherkennung fordert (neben der richtigen Einstellung) nur wenig Training, Sprachbefehle etwas mehr. Testen Sie es, Spracherkennung leistet überraschend viel.


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