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Prozessor als Grundausstattung

Prozessor und Leistungskriterien

Der Prozessor wird als der „Motor“ des Smartphones bezeichnet. Technische Leistungsmerkmale sind die Taktfrequenz und die Anzahl der Rechenkerne, die sich die Arbeit teilen.

Die Taktfrequenz reicht etwa von 1 bis 4 Gigahertz / GHz. Die Anzahl der Rechenkerne reicht z.Z. von 1 bis 8 Kernen, bezeichnet als Single Core, Dual Core, Quad Core, Octa Core.

Smartphones der Anfangszeit mit 1 GHZ und einem Rechenkern waren seinerzeit „ernorm“, wirken aber schon im Vergleich mit aktuellen Mittelklasse-Geräten mit z.B. 2 GHz und Dual Core als kaum noch bedienbar.

Prozessor – Leistungsangebot und Leistungbedarf

Das Leistungsangebot ist nicht ausschließlich von diesen Merkmalen abhängig, sondern auch vom Stromverbrauch und vom Zusammenspiel zwischen Software und Hardware. Der Leistungsbedarf an ein Smartphone hängt vorrangig von der Aufgabe ab.

Prozessor Der Prozessor kann höchstens bei extremer Belastung als Leistungsbremse wirken. Solche Belastungen gibt es z.B. bei hochauflösenden Spielen oder Videos. Surfen mit Texten und stehenden Bildern, E-Mails ohne Bilder, Datenbankabfragen, Navigieren, Telefonieren – die meisten Apps haben längst nicht diesen Bedarf und bringen auch schwächere Prozessoren nicht ins „Schwitzen“. Der Nutzer muss nicht mit langen Verzögerungen beim Starten von Apps rechnen. Ein stärkerer Prozessor (z.B. Quad Core und/oder höhere Taktung) wirkt beim Surfen „geschmeidiger“, aber nicht spürbar schneller.

Strom Auch zu berücksichtigen ist: Dual oder Quad Core Prozessoren können mehr Energie als Single Core verbrauchen, der Akku muss dann schneller ans Ladegerät. Diese Folge ist aber nicht zwingend.

„Nichts Genaues weiß man nicht“

Es scheint keine praktikable Methode zu geben, Leistungsbedarf und Leistungsangebot genau zu bewerten und aufeinander abzustimmen.

Bei „normalen“ Anwendungen, die keine Extrembelastung verursachen, spielt die Prozessorleistung kaum eine Rolle. Empfehlung: Probieren Sie im Laden oder bei Freunden, was Sie überwiegend mit dem Smartphone machen wollen und ob die Arbeitsgeschwindigkeit für Ihren Normalfall ausreicht. Für höhere Leistung zahlen Sie „D-Zug-Zuschlag“, auch wenn sie nur selten genutzt wird.

Ich mache für mich eine kleine Rechnung auf, die ich aber nicht mit Tests oder Berichten belegen kann: Wenn z.B. die Geschwindigkeit 1,2 GHz ist und wenn sich (bei Dual Core) 2 Rechenkerne die Arbeit teilen, stehen insgesamt 1,2 x 2 = 2,4 „Recheneinheiten“ zur Verfügung. Damit war ich bei Text- und Surfaufgaben gut bedient (Videos sind nicht mein Anspruch).

Prozessor1,2 bis 2 GHz bei Dual Core erfüllen die meisten Erwartungen (2,5 bis 4 meiner „Recheneinheiten“).

Schnelle Spiele laufen „runder“ mit Quad Core. Für wenig bewegte Inhalte (wie Texte, E-Mails, Bücher, Zeitungen, Fotos) genügt sogar Single Core. Probieren Sie es aus, vergleichen Sie die gleiche Aufgabe gleichzeitig auf unterschiedlichen Smartphones.


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