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Bauart und Design

Das Design und das Gehäuse

Unter „Bauart und Design“ fasse ich alle äußeren Merkmale zusammen: Bauweise, Größe, Rückdeckel, Mikrofon und Lautsprecher, Geräte für Handicaps und für raue Umgebung.

Für viele Nutzer ist das Design des Smartphones sehr wichtig, vielleicht wegen der „Lifestyle“-Werbung, weil mas das als erstes sieht, wegen der „Haptik“ – wie es sich anfühlt. Metall wird oft als „wertiger“ empfunden. Weil man über Geschmack schlecht diskutieren kann und weil mir das Thema weniger wichtig ist, halte ich mich hier zurück.

Zur Bauart: Es gibt praktisch kaum Auswahl – ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Handys. Das große Display bestimmt die Gehäuseform. Daraus ergibt sich die typische Form, die gelegentlich „Barren“ genannt wird, wie bei manchen Handys.

Ein Werbeargument ist das möglichst geringe Gewicht. Spielen 20 Gramm mehr oder weniger eine wesentliche Rolle?

Design des GehäusesDas Design ist für mich nicht wichtig. Es „verschwindet“ oft in einer Tasche.

Die Größe als Komfort-Merkmal

Die Größe kann wichtig sein, damit das Smartphone in die Hemdentache passt. Mein Optimum liegt bei etwa 4,5 Zoll Bildschirmdiagonale. Nicht wegen des Displays, sondern wegen der daraus folgenden Gehäusegröße. Das entspricht incl. Tasche einer Breite von 6,5 bis 7 Zentimeter. Wenn es kleiner ist, werden die Tasten zu klein, wenn es größer ist, muss es sowieso anders transportiert werden.

Ich habe das Smartphone nicht zum „Vorzeigen“, sondern weil es nützlich ist.

Design des GehäusesDie Größe um 4,5 Zoll ist für mich wichtig.

Rückdeckel: Funktion statt Design

Der Rückdeckel hat viele Namen, z.B. Rückabdeckung, Cover, Oberschale, Akkudeckel. Wenn das Gehäuse des Smartphones sehr „dünn“ ist, entsteht der Verdacht, dass das Design zu Lasten der Funktionalität geht. Mir geht es hier nicht um Material, Haptik oder Aussehen, sondern um die Frage, ob er abnehmbar ist.

Wenn der Rückdeckel nicht abnehmbar ist, ist der Akku nur im Service austauschbar, nicht mit eigenen Mitteln. Das bedeutet Abhängigkeit vom Service mit höheren Kosten oder geringerem Wiederverkaufswert.

Der abnehmbare Rückdeckel bedeutet meistens, dass SIM-Karte und ggf. Speicherkarte unter dem Akku zugänglich sind. Egal, wie „mühsam“ das erscheint, das ist nur äußerst selten zu machen und stört nicht ernsthaft.

Wenn der Rückdeckel nicht abnehmbar ist, sind SIM-Karte und ggf. Speicherkarte in den äußeren Rahmen einzustecken. Achten Sie darauf, ob für die Öffnung der Abdeckklappe ein Spezial-Werkzeug (Steckplatzwerkzeug) erforderlich ist, z.B. eine Art Haken oder Nadel, die in ein stecknadeldickes Loch greifen. Weil das Werkzeug so selten benötigt wird, ist es bei Bedarf evtl. nicht auffindbar.

Funktion statt DesignDie Karten sollen ohne Spezialwerkzeug erreichbar sein.

Mikrofon und Lautsprecher

Das Sprechen und Hören beim Telefonieren hängt von vielen Einflüssen außerhalb des Smartphones ab, z.B. Netzverfügbarkeit, Netzbelastung, Entfernung zum nächsten Funkmast, Witterung, Umgebungsgeräusche, Einstellung der Lautstärke. Abhängig davon wird die Sprachqualität als mehr oder weniger gut empfunden. Ähnlich ist es bei der Ausgabe von Musik (z.B. bei Verwendung als MP3-Player oder bei Videos) und Sprache (z.B. bei der Navigation, synthetischer Sprache aus digitalen Texten).

Für manche Nutzer ist die Anordnung der Lautsprecher wichtig. Wenn sie auf der Rückseite eingebaut sind und das Smartphone flach auf dem Tisch liegt, wird der Ton gedämpft. Abhilfe ist möglich: z.B. ein irgendein Gegenstand, auf dem das Smartphone schräg aufliegt, ein Smartphone-Ständer, eine Bluetooth-Verbindung zu Aktivlautsprecher / Headset / Freisprechanlage.

Es gibt Messverfahren, um die Qualität von Mikrofonen und Lautsprechern zu messen und zu beurteilen. Aber was z.B. in der Unterhaltungselektronik ganz normal ist, ist bei Smartphones nicht üblich. In den Produktbeschreibungen und Testberichten sind darüber kaum auswertbare Infos zu finden. Lediglich in Erfahrungsberichten sind subjektive Eindrücke beschrieben, die keinen objektiven Vergleich ermöglichen. Als Auswahlmerkmal beim Kauf ist das kaum geeignet. Empfehlung: Bilden Sie sich eine eigene Meinung durch Ausprobieren vor dem Kauf.

Design des GehäusesMikrofon und Lautsprecher sind vorhanden, besondere Anforderungen habe ich nicht. Gegen die Fahrgeräusche im Auto verstärke ich den Lautsprecher mit der Freisprechanlage.

Design für Senioren

Manche Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Hören und Sehen bzw. mit ihrer Feinmotorik. Manche Senioren wollen nur erreichbar sein oder jemanden erreichen können – möglichst einfach und zuverlässig.

Für diesen Bedarf ist es z.B. hilfreich

  • wenn die Tasten größer sind,
  • wenn das Display vergrößerte Ziffern und Buchstaben anzeigt,
  • wenn Kurzwahl und Notruf leicht erreichbar sind,
  • wenn der Lautsprecher verstärkt ist,
  • wenn sich das Telefon mit dem Hörgerät verträgt,
  • wenn ein Bewegungssensor einen Sturz erkennt und einen Notruf auslösen kann,
  • wenn überflüssige Funktionen gar nicht vorhanden sind.

Es gibt spezielle Untersuchungen und Forschungen, die sich damit beschäftigen. Mehr Infos und konkrete Angebote finden Sie bei senioren-handy.info oder mit Ihrer Suchmaschine. In diesem Fall ist weniger mehr: Seniorenhandy statt Smartphone ist evtl. die bessere Empfehlung.

Einsatz bei SeniorenFür solche Eigenschaften habe ich (noch) keinen Bedarf.

Design für raue Umgebung

Die Mobilität macht Tablets im Prinzip auch für professionellen Einsatz im Außenbetrieb geeignet. Für manche Anforderungen gibt es geeignetes Zubehör; besser sind Geräte, die schon für härtere Anforderungen gebaut sind. Die Auswahl scheint zu wachsen. Ein paar Stichwörter zu Ausstattung und Zubehör:

  • Z.B. brauchen Sie ein robustes Gehäuse mit verstärkten Ecken und vielleicht speziellen Stoßdämpfern.
  • Das Display soll kratzfest sein, z.B. mit speziellem Glas: Gorilla Glass 3 & 4: Was hält das spezielle Glas tatsächlich aus? Displays können auch mit Folien geschützt werden: Schutzfolie oder Schutzglas – Was ist der bessere Displayschutz?
  • Ich las kürzlich von einem Biker, der für Regentouren ein wasserfestes Smartphone suchte. Für solche Anforderungen gibt es eine Zertifizierung: IP65, IP67 & IP68-Smartphone-Zertifizierung/-Schutzklasse. Einen preiswerten Schutz bieten auch wasserfeste Schutzhüllen.
  • Wechselnde Lichtverhältnisse erschweren die Arbeit im Freien durch Spiegelungen Stromund zu geringen Kontrast auf dem Display. Das lässt sich durch größere Helligkeit ausgleichen, die ihrerseits zu höherem Stromverbrauch führt. Eine günstigere Alternative zu speziellen Displays stellt eine Blendschutz-Folie dar.
  • Den Stromverbrauch kann man mit mit einem leistungsfähigeren Akku decken, Stromwenn es solche Modelle gibt und der Platz im Gerät ausreicht. Ausweichlösung: Wenn der Akku austauschbar ist, hilft ein Reserveakku über die Zeit bis zum nächsten Laden (bei einigen Tablets sind Akkus fest – nicht austauschbar – eingebaut). Ein externer Zusatzakku (als universelle Lösung) bietet sich auch an.

rauer EinsatzDie Ausstattung für rauen Einsatz brauche ich nicht.


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